Gerettete Kinder und Rettungsversuche

Von Al Jazeera verifizierte Aufnahmen zeigen, wie Rettungsteams Kinder aus den Trümmern zogen; Sie arbeiteten gemeinsam mit Anwohnern, die bis Mittwochmorgen mit der Hand gruben; Kinder schrien um Hilfe, während die Crews der Zivilschutzorganisation versuchten, die unter dem Beton Begrabenen zu erreichen. Ein weiteres Video zeigte, wie ein Mädchen lebend aus den Trümmern gezogen wurde. Mehrere Überlebende kamen aus den Trümmern, darunter junge Kinder, die sichtlich atemlos aussahen, bevor sie mit dem Krankenwagen abtransportiert wurden. Es ist unklar, ob es Todesopfer gab.

Strukturelle Schwäche

Lokale Medien berichteten, dass das Gebäude bereits vorher bei einem israelischen Bombardement getroffen worden war. Es war vor dem Einsturz bereits gerissen und strukturell instabil. Tausende Häuser und Wohnblocks, die während des Krieges beschädigt oder teilweise zerstört wurden, sind in Gaza unbewohnbar und laufen Gefahr, plötzlich einzustürzen. Viele Palästinenser leben in provisorischen Unterkünften oder in halb zerstörten, vorher bombardierten Gebäuden. Israel hat den Zutritt zu Baustoffen eingeschränkt, die zur Reparatur benötigt werden, sowie die schweren Geräte, die die Zivilschutzteams benötigen, um Trümmer sicher zu beseitigen und Rettungsaktionen durchzuführen.

Ähnliche Vorfälle in Kalkutta

In einem getrennten Vorfall in Kalkutta stürzte am 24. Juni ein in Bau befindliches Lagerhaus ein. Der Wanderarbeiter Manikchand Kumar (22) filmte mit seinem Handy einen 32 Sekunden langen Clip, in dem er verzweifelt um Hilfe rief und zu Lord Hanuman betete. Er rief seine Verwandten in Bihar an und sagte, er sei eingeschlossen. Nach intensiven Bemühungen erreichte er die oberste Etage und wurde von Rettungskräften geborgen. Sein Vater Rajendra Ram (55) und sein Bruder Soheed Kumar (26) wurden ebenfalls aus den Trümmern gerettet.

Drei Familienmitglieder, Ghee Kumar (19), Mannu Kumar (19) und Surchan Kumar (Alter unbekannt) – starben im Einsturz. Die Familie war nach Kalkutta gekommen, um am Bau des Taratala-Lagerhauses nach Arbeit zu suchen, verlor aber ihre Leben in der Tragödie. Manikchand Kumar sagte: „Wir sechs kamen zum Bauort, um zu arbeiten, und bringen drei Leichen nach Hause.“