Ben Shelton besiegte Titelverteidiger Carlos Alcaraz in einem Fünfsatzspiel, das am Freitag um 3:33 Uhr Ortszeit endete; Es war die späteste Schlusszeit in der Turniergeschichte, wie NBC News und CNN berichteten. Das Match dauerte vier Stunden und 28 Minuten, wobei der Entscheidungsgesang im Tiebreak mit 10:7 für Shelton fiel; Der Achte Setzliste erreichte das Halbfinale, wo er sich gegen den US-Amerikaner Frances Tiafoe messen wird. Damit ist es seit 2003 wieder ein US-Amerikaner im Finale am Sonntag.

Wechselnde Führung im Scheinwerferlicht

Alcaraz, der Zweite Setzliste, startete stark und gewann den ersten Satz im Tiebreak; Shelton konterte jedoch mit einem 6:1 und 6:3 im zweiten und dritten Satz, um mit zwei Sätzen Vorsprung in Führung zu gehen. Alcaraz kämpfte sich zurück und gewann den vierten Satz mit 6:1, um ein Entscheidungsspiel zu erzwingen.

Im letzten Satz wechselten sich die Spieler unter hohem Druck ab, ehe Shelton den Sieg nach Hause brachte; Er dankte dem heimischen Publikum, das ihm nach eigenen Angaben entscheidend half. Besonders die Rufe „U-S-A“ hätten ihm während des anstrengenden Matches Kraft gegeben, sagte er.

Historisches Match und Fanerlebnis

Das Match fand unter der Beleuchtung im Arthur Ashe Stadium statt, nachdem an diesem Tag bereits mehrere Marathonspiele in Flushing Meadows stattgefunden hatten, while Shelton beendete das Spiel mit einem 146 Meilen pro Stunde schnellen Service. Er nannte dies „unglaublich“ und lobte New York als „die beste Sportstadt der Welt“ und „das beste Stadion der Welt“.

Für Shelton war der Sieg der erste über einen Spieler aus dem Top-3 seiner Karriere. Ein wichtiger Meilenstein. Alcaraz, der die meisten Spiele der Saison wegen einer Handgelenksverletzung verpasste, sah seine 18-Spiele-Serie bei Grand Slams enden. Während des Matches musste der Spanier sich in ein Handtuch erbrechen, wie NBC News berichtete.

Weitere Auswirkungen auf die US-Männer-Tennis

Sheltons Sieg könnte erstmals seit dem Titelgewinn von Andy Roddick im Jahr 2003 ein US-Open-Finale mit beiden Amerikanern im Spiel bedeuten. Sollten Shelton und Tiafoe beide ins Finale ziehen, wäre dies ein historisches Ereignis für die amerikanische Tennislandschaft. Die US-Männer haben seit Roddicks Sieg bei den US Open 2003 keine Grand-Slam-Titel mehr gewonnen.

Das Turnier verzeichnete zudem Rekordwerte bei der Fanbeteiligung. Der US-Open-Klassiker „Honey Deuce“ wurde im vergangenen Jahr allein 740.000 Mal verkauft, was rund 17,2 Millionen US-Dollar umsatzte, wie CNN berichtete. Fans wunderten sich, dass der beliebte Drink trotz hoher Nachfrage nicht teurer geworden war.