Zwei Menschen starben nach einer Attacke an der Grenzübergangsstelle Starokozache zwischen Moldau und der Ukraine; Der Grenzübergang wurde später geschlossen, berichten Medien — Bilder vom Ort zeigen mehrere verbrannte Autos unter den Trümmern. Drei weitere Personen wurden verletzt, darunter ein moldauischer Fahrer, teilte das Auswärtige Amt Moldaus mit.

Angriff in Kiew und russischem Hafen

In Kiew traf ein russisches Drohnenangriff ein neunstöckiges Wohngebäude; Eine Frau starb, 14 Menschen wurden verletzt, darunter zwei Kinder, berichteten Behörden; Gleichzeitig wurden in dem russischen Schwarzhafenhafen Noworossijsk vier Menschen, darunter ein Kind, in einem ukrainischen Drohnenangriff getötet, sagten lokale Behörden. Ein weiterer ukrainischer Drohnenangriff traf eine Industrieanlage in der arktischen Stadt Nowy Urengoy, etwa 3000 Kilometer von der Ukraine entfernt.

Eskalation und diplomatische Forderungen

Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selensky hat erneut um internationale Unterstützung gebeten. Er sagte, dass „die Aggression jetzt und hier gestoppt werden muss, bevor sie sich weiter ausbreitet“. Der Grenzübergang Starokozache, etwa 500 Kilometer südlich von Kiew gelegen, wurde nach dem Angriff geschlossen. Der Vorfall zeigt die zunehmende Verwendung von Langstrecken-Drohnenangriffen durch beide Seiten, obwohl diplomatische Bemühungen um ein Ende des Krieges andauern.

Moldau ist zunehmend in den Konflikt verstrickt. Premierminister Vasile Tofan berichtete, dass 17 Drohnen im August allein Moldau attackierten – mehr als in der gesamten Vorjahreszeit. Tofan schrieb auf Social Media: „Jene, die diese Bedrohungen ignorieren oder herunterspielen und den Aggressor nicht benennen, leugnen die Realität. Russland hat diesen Krieg begonnen. Russland allein trägt die Verantwortung.“

Zahlen und Reaktionen

Russlands Verteidigungsministerium teilte mit, dass die Streitkräfte 596 ukrainische Drohnen übernacht abgeschossen hätten. Der Krieg begann mit der vollen Invasion Russlands in die Ukraine im Februar 2022. Die jüngsten Drohnenangriffe auf beiden Seiten haben die Spannungen erhöht, wobei sich beide Seiten gegenseitig beschuldigen, den Konflikt durch Langstreckenangriffe zu eskalieren.

Durch die zunehmende Nutzung von Drohnen intensiviert sich der Krieg außerhalb des traditionellen Schlachtfeldes, wodurch auch benachbarte Länder wie Moldau betroffen sind. Die internationale Gemeinschaft wurde aufgefordert, einzugreifen, da der Konflikt keine Anzeichen einer Entspannung zeigt.