ABU DHABI — Passagiere zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain absolvieren Grenzkontrollen vor dem Abflug. Das One-Point Air Travelers Project ging am 16. Februar 2026 in den Pilotbetrieb, teilte die Emirates News Agency mit.
Vertreter der UAE Federal Authority for Identity, Citizenship, Customs and Port Security trafen am 10. Februar ihre bahrainischen Kollegen. Major General Suhail Saeed Al Khaili leitete die UAE-Delegation mit Mohammed Ahmed Al Kuwaiti und Dr. Hamad Saif Al Mughanni. Brigadier Abdulaziz Abdulrahman Al Doseri führte die Delegation des bahrainischen Innenministeriums an. Sie klärten technische Details für den Wechsel der Kontrollen vom Ankunft- zum Abflugterminal.
Das System nutzt Biometrie wie Gesichtserkennung, Iris-Scans und Fingerabdrücke. E-Gates scannen Passagiere am Abflugort. Echtzeit-Datenaustausch prüft Risiken und Zollanmeldungen im Voraus. Reisende landen freigeschaltet und gehen direkt zum Gepäck oder Weiterflug. Staatsquellen erklärten, dies beseitige doppelte Schlangen an Ankunftshallen.
Zayed International Airport und Bahrain International Airport testen das Projekt. Die GCC-General Secretariat überwacht es. Bahrain hatte ähnliche Maßnahmen zuvor eingeführt. Der UAE-Einstieg erweitert es über die Verbindungsbrücke.
Wartezeiten sinken deutlich. Früher gab es Schlangen für Immigration, Sicherheit und Zoll bei der Landung. Biometrische Kioske und elektronische Formulare beschleunigen nun alles. Familien und Geschäftsreisende profitieren am meisten, hieß es. Vorgeprüfte Passagiere gelangen schnell vom Check-in zum Boarding.
Vorteile betreffen Sicherheit und Wirtschaft. Gemeinsame Überprüfungen erkennen Bedrohungen früh durch geteilte Daten. Behörden konzentrieren sich auf Risikofälle statt Routine. Quellen der Emirates News Agency prognostizierten Tourismusaufschwung durch einfachere Wochenendtrips. Hotels und Geschäfte erwarten mehr Grenzgänger.
Major General Al Khaili nannte es einen innovativen GCC-Schritt für sicheres Reisen. „Wir setzen auf Partnerschaften und Technik, die die Lebensqualität steigern“, erklärte er. Mohammed Ahmed Al Kuwaiti, kommissarischer Generaldirektor für Häfen, lobte den Datenaustausch für Genauigkeit und Datenschutz. Er schlug es als Modell für andere GCC-Staaten vor.
Das Projekt passt zu jahrelangen Golf-Diskussionen über nahtlose Mobilität. Es standardisiert Kontrollen, mindert Betrug und stärkt die Transitrollen beider Flughäfen. Handel und Freizeitverkehr sollen steigen. Behörden erwarten sicherere, weniger überfüllte Einrichtungen.
Datenschutz schützt Biometrie und Angaben. Daten fließen verschlüsselt mit Zugriffsbeschränkungen. Offizielle betonten Einhaltung regionaler Standards. Erste Tage verliefen ohne größere Probleme, laut Berichten.
Langfristig testet der Pilot Skalierbarkeit. Erfolg könnte weitere GCC-Verbindungen schaffen und Investoren für smarte Grenztechnik anziehen. Aktuell verändert es Kurzstreckenreisen im Golf schrittweise.
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