Ungarn startete erstmals einen Rückführungsflug, um Bürger zu evakuieren, die aufgrund des laufenden Konflikts im Nahen Osten feststecken. Der Flug startete nach Jordanien, wie Außenminister Péter Szijjártó in einer Videobotschaft auf Facebook erklärte. Der Flug brachte 87 Personen nach Hause, darunter 83 Ungarn, zwei Rumänen, einen Slowaken und einen Bürger Kolumbiens.
Szijjártó erklärte, dass die Reisenden sich in Israel aufgehalten hatten, wo der Luftverkehr vollständig eingestellt wurde. Dadurch seien sowohl Einwohner als auch Ausländer festgefahren, da die einzige Möglichkeit zur Abreise über Land besteht. Er erklärte, dass Ungarn 51 Pilger dabei half, über Land nach Jordanien zu reisen, und der aktuelle Flug etwa 30 Menschen aus Jordanien zurückbringe.
Der Rückführungsflug startet am Donnerstag erneut, um Ungarn aus Amman, Jordanien, zurückzuholen. Szijjártó erklärte, dass am Freitag der Fokus auf Sharm El-Sheikh, Ägypten, liege, da die Menschen, die in Israel feststecken, nun über Land nach Jordanien oder Ägypten reisen können.
Szijjártó betonte, dass Ungarn-Bürger, die im Nahen Osten feststecken, in dieser Woche nach Hause gebracht werden können. Er fügte hinzu, dass Wizz Air die Flüge von Sharm El-Sheikh auf zehn pro Woche erhöhen werde, um festgefahrenen Bürgern ermöglichen, über reguläre Flüge nach Hause zu fliegen.
Der Außenminister ist ständig mit regionalen Partnern in Verbindung, um so vielen Ungarn wie möglich zu helfen. Er erklärte, dass die Schließung der Lufträume es vorerst an mehreren Orten unmöglich mache, dass Ungarn-Bürger nach Hause zurückkehren können. Die Botschaften und Konsulate bleiben jedoch vollständig operational, um Menschen in Not zu unterstützen.
Szijjártó führte am Dienstag spät telefonische Gespräche mit seinen Amtskollegen im Vereinigten Arabischen Emirat und Jordanien, um den eskalierten Krisen im Nahen Osten und die Rückführung der festgehaltenen Ungarn zu besprechen. Diese Gespräche unterstreichen Ungarns Engagement, die sichere Rückkehr seiner Bürger sicherzustellen.
Der Konflikt in Israel und der umliegenden Region hat den Luftverkehr gestört und viele Bürger und Touristen festgefahren. Ungarns Rückführungsmaßnahmen sind eine direkte Reaktion auf die Krise und zielen darauf ab, eine sichere und organisierte Rückkehr für Betroffene zu ermöglichen.
Laut dem Außenminister arbeiten die Botschaften und Konsulate rund um die Uhr, um Bürger zu unterstützen. Die Regierung hat sich auch eng mit regionalen Partnern abgestimmt, um die Bewegung von festgefahrenen Personen über Landwege zu ermöglichen.
Diese Bemühungen sind Teil einer umfassenden diplomatischen Reaktion auf die Krise. Ungarn engagiert sich aktiv mit Nachbarländern, um Lösungen für die wachsende Anzahl an festgehaltenen Bürgern und Ausländern zu finden.
Die Rückführungsflüge stellen einen bedeutenden Schritt dar, um die Herausforderungen durch die Schließung der Lufträume zu bewältigen. Mit der Entwicklung der Situation bleibt das Außenministerium von Ungarn weiterhin verpflichtet, Unterstützung zu leisten und die sichere Rückkehr seiner Bürger sicherzustellen.
Szijjártó betonte erneut, dass die Regierung alles in ihrer Macht Stehende tut, um Ungarn-Bürger im Ausland zu unterstützen. Er bat Menschen in Not, sich an die ungarischen Botschaften und Konsulate zu wenden, um Hilfe und Updates zu den Rückführungsmaßnahmen zu erhalten.
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