In Pasuvula Bandha, einem abgelegenen Bergdorf unter der Gemeindeverwaltung Bavuluwada im Mandalsbezirk V Madugula des Anakapalle-Distrikts, kämpfen tribale Familien täglich um Zugang zu sauberem Trinkwasser. Sieben Haushalte aus den Particularly Vulnerable Tribal Groups (PVTG) reiten fast zwei Kilometer zu Pferd, um Wasser aus einem Quell in Jiluga zu holen. Das Wasser führt jedoch oft zu Krankheiten und bleibt dennoch ihre einzige Quelle.

Der Mangel an Infrastruktur und Straßenverbindungen hat das Trinkwasserholen zur täglichen Belastung gemacht. Bei medizinischen Notfällen transportieren die Dorfbewohner Patienten in einem Doli nach Chimalapadu im Bezirk Ravikamatam für dringende Behandlungen. Die Reise ist nicht nur körperlich anstrengend, sondern auch ein Gesundheitsrisiko, insbesondere in den Sommermonaten, in denen die Hitze zunimmt.

Im April letzten Jahres brachten die tribalen Familien ihre Beschwerden über das Public Redressal Grievance System (PRGS) vor. Danach bewilligten die Behörden 400.000 Rupien aus dem allgemeinen Fonds der Zillaparishad für den Bau eines Wasserreservoirs und einer Leitung. Ein Assistenten-Ingenieur besuchte das Dorf, und Materialien wie Sand und Kies wurden zu Pferd transportiert.

Seitdem ist jedoch keine Arbeit vorangeschritten. Die Versprechen, jedem Haushalt einen Wasserhahn zu geben, bleiben unerfüllt. Mit dem nahenden Sommer hat sich die Belastung, Wasser zu Pferd zu holen, verschärft und belastet die bereits angespannte Gemeinschaft zusätzlich.

Gemeinschaftsfrustration und Forderungen

Dorfbewohner wie Seediri Kameswara Rao, Seediri Naidu und Seediri Chilakamma haben sich mehrfach an lokale Behörden gewandt, doch sie wurden ignoriert. Sie warnten, dass sie bei weiterer Inaktivität der Behörden eine Demonstration bei der bevorstehenden Zillaparishad-Allgemeinversammlung abhalten würden, bei der sie leere Wasserflaschen mitbringen würden, um ihre Forderung nach sicheren Trinkwasser zu unterstreichen.

„Unsere Forderung ist einfach und dringend – Zugang zu sicheren Trinkwasser, eine Grundbedürfnis, das uns viel zu lange verweigert wurde“, sagte Seediri Kameswara Rao. Die Situation zeigt die zunehmende Ungleichheit und Vernachlässigung, der tribalen Gemeinschaften in der Region gegenüber.

Das Problem ist nicht isoliert. Ähnliche Fälle von unzureichender Wasserversorgung und Infrastruktur wurden in anderen tribalen Gebieten des Bundesstaates gemeldet, oft aufgrund einer Kombination aus geografischen Herausforderungen, mangelnder Investitionen und bürokratischer Verzögerungen.

Was als Nächstes?

Mit der bevorstehenden Zillaparishad-Allgemeinversammlung bereiten die Dorfbewohner darauf vor, Aufmerksamkeit auf ihr Leiden zu lenken. Die lokale Verwaltung wurde aufgefordert, einen Zeitplan für den Abschluss des Wasserprojekts zu geben und die unmittelbaren Gesundheitsprobleme der Gemeinschaft zu beheben.

Analysten warnen, dass es ohne einen signifikanten Politikwechsel und Ressourcenverteilung ähnliche Situationen in anderen abgelegenen tribalen Gebieten geben wird. Die Regierung wurde angewiesen, die Infrastrukturentwicklung in diesen Regionen zu priorisieren, um weitere Gesundheitskrisen zu vermeiden und die grundlegenden Rechte der tribalen Bevölkerung zu gewährleisten.

Das Leiden der Dorfbewohner unterstreicht die dringende Notwendigkeit von Handlungen, nicht nur in Anakapalle, sondern auch im ganzen Bundesstaat, wo viele tribale Gemeinschaften weiterhin ähnliche Herausforderungen bei der Zugänglichkeit von Grunddienstleistungen haben.