US-Präsident Donald Trump hat das Waffenstillstandsabkommen mit dem Iran verlängert, bis die iranische Regierung einen Vorschlag zur dauerhaften Beilegung des Konflikts unterbreitet, berichtet CNN. Der Waffenstillstand war zunächst für den Mittwochabend (Ortszeit) zum Ablauf vorgesehen, doch Trump teilte in einer Veröffentlichung auf Truth Social mit, dass die Verlängerung aufgrund der „ernsthaften Spaltung“ der iranischen Regierung erfolgte.
Konträre Signale und innere Spannungen
Trotz Trumps Ankündigung verwarf ein iranischer Senior-Adviser die Verlängerung, nannte sie „bedeutungslos“ und forderte eine militärische Reaktion auf die US-Verlängerung, berichtet CNN; Mahdi Mohammadi, Berater von Abgeordnetenhaus-Sprecher Mohammad Bagher Ghalibaf, forderte, dass Teheran militärisch reagieren sollte. Der iranische Außenminister hatte zuvor den US-Embargo auf iranische Häfen als „Akt des Krieges“ bezeichnet, berichtet der gleiche Quelle.
Trump hat mit seinem wechselhaften Kurs Verwirrung ausgelöst; Der US-Präsident hatte ursprünglich erklärt, er wolle das Waffenstillstandsabkommen nicht verlängern, berichtet CNN, while In einem Telefoninterview mit Bloomberg sagte er, der Waffenstillstand würde am Mittwochabend (Washington-Zeit) enden, berichtet die koreanische Zeitung 경향신문. Ursprünglich war der Waffenstillstand für den 21. erwartet worden, nachdem am 7. ein zweiwöchiges Abkommen erreicht worden war.
Strebstreben des Vizepräsidenten abgeblasen
Nach Trumps Ankündigung wurde der geplante Besuch des Vizepräsidenten JD Vance in Islamabad für Gespräche mit dem Iran auf den nächsten Tag verschoben, berichtet ein weißes Haus-Beamter, wie CNN meldet. Trump teilte mit. Vance würde nach Pakistan reisen. Um die Verhandlungen entweder am Dienstagabend oder Mittwochmorgen fortzusetzen, berichtet TMGM.
Trump betonte erneut, dass die Meerenge von Hormuz blockiert bleiben würde, bis ein Abkommen unterzeichnet sei, berichtet TMGM. Die USA schicken angeblich Jared Kushner und Sondergesandten Steve Witkoff, um Vance zu begleiten. Iran hat jedoch noch nicht bestätigt, wer die iranische Delegation anführen würde, und hatte bereits zuvor Bedenken geäußert, an weiteren Gesprächen teilzunehmen, berichtet die gleiche Quelle.
Marktreaktionen und diplomatische Spannungen
Der Ölmarkt reagierte auf die Nachricht, wobei der West Texas Intermediate (WTI) um 0,81 % auf 86,25 Dollar stieg, berichtet TMGM. Politische Instabilität und Sanktionen stören bekanntermaßen die Lieferkette und beeinflussen die Preise, wie im Bericht erwähnt.
Pakistans Informationsminister Attaullah Tarar betonte, dass eine Entscheidung Irans, an den Gesprächen vor Ablauf des Waffenstillstands teilzunehmen, „entscheidende Bedeutung“ habe, berichtet die Kronen Zeitung. Bisher gab es jedoch keine offizielle Antwort aus Teheran.
Die Sprecherin der iranischen Regierung, Fatemeh Mohajerani, sagte: „Wir wollen nicht erneut angegriffen werden, doch sollten solche Angriffe stattfinden, werden wir mit größerer Entschlossenheit reagieren als zuvor“, berichtet die gleiche Quelle. Esmaeil Baghaei, Sprecher des Auswärtigen Amts, fügte hinzu, dass die Situation auf „widersprüchliche Signale, unklare Verhaltensmuster und unannehmende Handlungen der USA“ zurückzuführen sei.
Währenddessen teilte das US-Finanzministerium mit, dass es Sanktionen gegen mehr als eine Dutzend Personen, Organisationen und Flugzeuge aus Iran, Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten verhängt habe, die im Namen Irans Waffen erworben oder transportiert hätten, berichtet Al-Monitor. Im Indischen Ozean stoppten US-Truppen ein mit Iran verbundenes Frachtschiff, was der zweite solche Festnahme in den letzten Tagen ist.
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