US-Präsident Donald Trump nutzte die Feierlichkeiten zum 250. Jubiläum der amerikanischen Unabhängigkeit, um auf Mount Rushmore eine Rede zu halten, in der er von der Gefahr des Kommunismus sprach, berichtet NPR. „Kommunismus ist eine tödliche Bedrohung für die amerikanische Freiheit“, sagte er. Die Rede, die auf einem Nationalpark stattfand, der vier US-Präsidenten gewidmet ist, wichen vom üblichen, einheitlichen Ton früherer Unabhängigkeitstage ab, wie sie von Präsidenten wie Ronald Reagan oder Gerald Ford gehalten wurden.
Kommunismus-Rhetorik und politischer Kontext
Trump verglich die Bedrohung durch Kommunismus mit historischen Ereignissen wie dem Ersten Weltkrieg, dem Zweiten Weltkrieg, dem Pearl-Harbor-Angriff und dem 11. September. Seine Äußerungen erinnerten an den roten Schrecken der 1950er Jahre, als vermeintliche Kommunisten verfolgt wurden, berichtet NPR. Die Rede folgte auf eine frühere Veranstaltung auf Mount Rushmore am 3. Juli, bei der Trump bereits von einem ‘kommunistischen Überfall’ gesprochen hatte.
Laut WELT verzögerte ein Gewitter Trumps Rede am 4. Juli in Washington um über eine Stunde. Dennoch fand ein Rekordfeuerwerk mit 850.000 Pyrotechnik-Effekten in 35 Minuten statt. In seiner Rede bezeichnete Trump Kommunisten als ‘krebserzeugende Wucherungen’ und betonte: „Wir wollen keine Kommunisten in unserem Land.“
Mount Rushmore-Veranstaltungen und öffentliche Reaktion
Trump besuchte Mount Rushmore am 3. Juli, um die Feierlichkeiten zum 250. Jubiläum zu beginnen, berichtet Infobae. Er reiste mit einem von Katar bereitgestellten Jumbo-Flugzeug an, das oft als Air Force One genutzt wird. Die Veranstaltung wurde von South Carolinas Gouverneur Larry Rhoden und dem Innenminister Doug Burgum besucht. Der National Park Service hatte eine Lotterie für 4.800 allgemeine Eintrittskarten durchgeführt, bei der über 103.000 Anfragen eingegangen waren. Der Zutritt war auf US-Bürger beschränkt.
Trump’s Besuch auf Mount Rushmore löste eine Debatte über die mögliche Aufnahme seines Porträts in das Denkmal aus. Schon 2020 hatte er das Thema auf Social Media angesprochen. Experten wiesen jedoch darauf hin, dass auf dem Fels kein Platz für ein fünftes Gesicht vorhanden sei, berichtet NBC News.
Weitere Feierlichkeiten in Washington
Am 4. Juli hielt Trump eine weitere Rede am National Mall in Washington, in der er Veteranen und Astronauten würdigte, berichtet ZDFheute. Er betonte die Geschichte des Landes seit seiner Gründung 1776 und bezeichnete die USA als „ältesten konstitutionellen Republik der Welt“. Er würdigte auch Kriegsveteranen und Familien gefallener Soldaten, darunter den 107-jährigen Marine-Veteranen Arthur Rose, der an der D-Day-Invasion teilgenommen hatte.
Die Veranstaltung umfasste ein riesiges Feuerwerk, das die Veranstalter als das größte in der US-Geschichte bezeichneten. Trump betonte die nationale Einheit und Patriotismus und sagte: „Das Beste kommt erst noch.“ Die Rede in Washington wurde wegen Gewitter verzögert, doch das geplante Feuerwerk fand kurz darauf statt.
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