Sechs Monate nach der Eskalation der Spannungen hat die US-Regierung die wirtschaftliche Druckkampagne gegen Iran verschärft; Präsident Donald Trump sprach von ‘zerstörender wirtschaftlicher Kriegführung’ gegen die Islamische Republik. Nach Angaben von TradingView hat diese Strategie bereits Auswirkungen auf Verteidigungsaktien wie Leonardo DRS und Leidos, die nach der Ankündigung um 3,7 % bzw. 3,6 % fielen.
Vorgeschlagen: 100 % Zoll auf Länder, die Iran unterstützen
Nach Berichten von Der Spiegel hat Trump Iran in ein neues Sanktionspaket gegen Russland einbeziehen lassen. Der Maßnahme, die vom verstorbenen Senator Lindsey Graham unterstützt wurde, sieht Zölle von bis zu 100 % auf Länder, die weiterhin russisches Öl und Gas kaufen. Ausgenommen sind Länder, die weniger als 15 % russischen Gas importieren oder ‘bedeutende Schritte’ unternehmen, um den Kauf zu reduzieren, as Diese Maßnahme ist Teil eines umfassenden Bemühens, Iran wirtschaftlich zu isolieren, wobei die Regierung in Washington Teheran unter Druck setzen will, um Verhandlungen aufzunehmen.
Wirtschaftliche Veränderungen und Börsenreaktionen
Marktanalysten haben festgestellt, dass der Wechsel der Trump-Regierung zu wirtschaftlichen Druckmitteln die Erwartungen an eine militärische Eskalation verringert; Verteidigungsunternehmen, die zuvor als Profiteure eines möglichen Krieges galten, leiden nun unter einem Rückgang. Laut TradingView ist der 10-jährige Staatsanleihenzins über 4,7 % gestiegen, was den Absturz der Verteidigungsaktien verschärfte, as Trader haben ihre Wetten auf Zinserhöhungen der Federal Reserve reduziert. Der CME FedWatch-Indikator zeigt eine 33,1 %ige Chance auf eine Zinserhöhung im September, was von 44 % in der Vorwoche abnimmt.
Der kanadische Dollar hat sich zudem gegen den US-Dollar gestärkt — Der USD/CAD-Kurs fiel am dritten Tag in Folge auf 1,3870, wie asiatische Handelsdaten zeigen — Dieser Trend wird auf schwächere US-Einzelhandelsergebnisse zurückgeführt. Die Juli-Zahlen zeigten einen Rückgang um 0,6 % gegenüber dem Vormonat, was unter den Erwartungen von 0,1 % liegt, and Bezogen auf das Jahr stiegen die Einzelhandelsumsätze im Juli um 5,0 %, nach einem Anstieg von 6,8 % im Juni, wie das US-Zensusamt berichtete.
Iran reagiert und regionale Sorgen
Iran hat gewarnt, dass jedes Land, das sich der US-geführten wirtschaftlichen Kampagne anschließt, als Feind betrachtet wird, as Diese Haltung wurde in einem Bericht von Al Jazeera erwähnt, der auf Regierungsbeamte verweist, die ankündigten, die Kraftstoffpreise in Iran vor neuen US-Sanktionen anzuheben. Die iranische Regierung hat zudem ihre Bereitschaft zur Gegenwehr signalisiert. Analysten warnen, dass der Konflikt auf die gesamte Region ausgreifen könnte.
Vor Beginn dieses Monats eskalierten die Spannungen um den strategischen Hormuz-Strick, eine kritische Verbindung für globale Öltransporte. Die USA und Iran haben militärische Aktivitäten in der Region erhöht, wobei beide Seiten zunehmend aggressive Äußerungen abgaben. Laut Der Spiegel führt die US-Armee nun Angriffe in Iran durch, während Teheran Gegenangriffe in der Region startete. Die Lage bleibt unsicher, da beide Seiten ihre Rhetorik und militärische Präsenz verschärfen.
Die Trump-Regierung hat diese wirtschaftliche Kampagne als die umfassendste in der Geschichte bezeichnet und bittet Verbündete, sich dem, was sie als ‘größte koordinierte wirtschaftliche Isolation’ bezeichnet, anzuschließen. Kritiker fragen jedoch, ob solche Maßnahmen langfristig effektiv sein werden. Laut Al Jazeera sind Gespräche zur Beilegung des Konflikts gestoppt, und es ist unklar, ob die neuen Sanktionen ihre Ziele erreichen oder die Spannungen weiter verschärfen werden.
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