US-Präsident Donald Trump hat ein ‘ökonomisches D-Day’ gegen Iran verkündet, in dem er Finanzflüsse, Öl-Schmuggel und Handelsnetze unterbrechen will, um den Iran zu Druck zu setzen. ‘Entweder seid ihr für uns oder gegen uns’, sagte Trump, warnte aber, dass jedes Land, das den Iran im Handel unterstützt, ‘gewaltige wirtschaftliche Konsequenzen’ erwarten könne, wie der Volksfreund meldete. ‘Wenn ihr darauf besteht, mit dem Iran Geschäfte zu machen, sei es Geldüberweisungen, Ölkauf oder Seetransporte, dann wird der US-Finanzminister und die US-Regierung… ihre gesamte Macht und Kraft einsetzen, um gegen euch vorzugehen.’
Ökonomischer Druck als strategisches Instrument
Vizepräsident JD Vance bezeichnete die Strategie als ‘neue Phase’ des Konflikts und erklärte, dass ökonomischer Druck das ‘wirksamste’ Instrument sei, das den USA zur Verfügung stehe. ‘Sie werden versuchen, uns wirtschaftlich unter Druck zu setzen, aber in den letzten Wochen haben sie viel mehr Druck gespürt als wir’, sagte Vance im Interview mit der Clay Travis and Buck Sexton Show. ‘Wir werden das weitermachen, weil wir glauben, dass dies der beste Weg ist, um am Ende das Ziel zu erreichen.’
Der Iran hat seit fast Beginn der islamischen Republik im Jahr 1979 erhebliche US-Sanktionen ertragen. Der Druck verschärfte sich nachdem die erste Trump-Regierung aus dem Joint Full Plan of Action (JCPOA) ausstieg, einem 2015 geschlossenen Abkommen zwischen Weltmächten und Iran, um dessen Atomprogramm einzudämmen. Nun hat die Regierung die ‘Operation Economic Fury’ angekündigt, eine zweigeteilte Kampagne, die Sanktionen im Einklang mit dem Finanzministerium und eine Seeblockade gegen iranische Häfen kombiniert.
Reaktionen und Gegenmaßnahmen
Der Iran bezeichnete die geplanten Maßnahmen als ‘ökonomischen Terrorismus’ und eine Form des Krieges. China, ein wichtiger Handelspartner, sagte, dass Druck die Krise nicht lösen werde. Ölpreise stiegen, während der Hormuz-Strait weit unter der normalen Kapazität betrieben wird. Trump nannte explizit Öl-Schmuggelnetzwerke, Swap-Lines, Geldüberweisungen, Wechselstuben, Schiffregistrierungen und Frontunternehmen als Ziele, wie Open Magazine berichtete.
Iranische Medien bezeichneten Trumps Warnungen als Teil der ‘üblichen psychologischen Kriegsführung und Propaganda-Kampagnen’, wie der Volksfreund meldete. ‘Die USA haben in den letzten Jahren versucht, jede finanzielle oder wirtschaftliche Beziehung zum Iran zu blockieren, und wir haben gelernt, diese Einschränkungen zu umgehen’, schrieb die Nachrichtenagentur Tasnim. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi wies die Ankündigung als Ablenkungsversuch von US-Problem zu Hause zurück, mit Verweis auf eine ‘historisch hoch’ angespannte Schuldenlage.
Globale Auswirkungen und Herausforderungen
Der ökonomische Angriff zielt darauf ab, das gesamte Umfeld abzuschneiden, das den iranischen Handel unterstützt, anstatt direkt auf Einheiten im Iran zu schießen. Trump drohte zudem, jedes Land zu blockieren, das seine Institutionen dazu nutzt, dem Iran eine ‘Art Rettungsanker’ zu bieten, wie El Independiente meldete. ‘Das wird ein ökonomischer D-Day sein’, sagte Trump und forderte seine Verbündeten auf, den Iran wirtschaftlich zu isolieren. Die Regierung behauptet zudem, dass die iranischen Streitkräfte ‘schwer geschwächt’ seien und die iranische Wirtschaft am Rand des Zusammenbruchs sei.
Trump’s Glaubwürdigkeit steht jedoch in Frage, während seine Zustimmungsraten sinken. Der Geostrategie-Experte Imran Bayoumi stellte fest, dass die Ankündigung ‘wachsende Frustration darstelle, dass andere Optionen nicht die gewünschten Ergebnisse lieferten’. ‘Das ist wirklich ein Eingeständnis, dass die USA fast festgefahren in diesem Krieg sind’, sagte er der BBC. Die Wirksamkeit der Strategie bleibt ungewiss, da der Iran in der Vergangenheit gezeigt hat, dass er Sanktionen umgehen kann.
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