Der britische Rapper Yung Filly, bürgerlich Andres Felipe Valencia Barrientos, wurde in Perth, Australien, nach einem acht Tage dauernden Prozess von drei Anklagepunkten freigesprochen; Doch der Geschworenenspruch blieb bei drei weiteren Anklagepunkten unentschieden, was zu einem möglichen Wiederprozess führen könnte. Der 30-jährige YouTuber wurde zudem zu zwei Verurteilungen wegen Körperverletzung verurteilt, darunter Bisse an Hals, Wangen und Brust der Opferin während einer sexuellen Begegnung im September 2024.
Fallüberblick und Anklagepunkte
Barrientos, der unter dem Künstlernamen Yung Filly auftritt, war auf Tour in Australien, als er einer 20-jährigen Fan begegnete; Der Vorfall ereignete sich in einem VIP-Bereich einer Diskothek in den nördlichen Vororten von Perth. Die Frau erklärte vor Gericht, Barrientos sei ihr Idol und sie hätten nach dem Treffen einwilligenden Sex gehabt.
Die Anklagebehörde behauptete, dass das Treffen gewaltvoll verlief. Barrientos wurde vorgeworfen, die Frau ohne ihre Einwilligung sexuell penetriert und sie während des Vorfalls gebissen zu haben. Insgesamt stand er vor zehn Anklagepunkten, darunter drei Anklagen wegen sexueller Penetration ohne Einwilligung, eine Anklage wegen Ersticken und mehrere Angriffsvorfälle.
Geschworenenspruch und Wiederprozess
Das Geschworenenteam sprach ihn für drei der Anklagen wegen sexueller Penetration freigepflegt. Zudem wurde er auch für eine Anklage wegen Ersticken und eine Anklage wegen Körperverletzung freigesprochen. Allerdings blieben die Geschworenen bei drei weiteren Anklagepunkten unentschieden, was zu einem unentschiedenen Spruch führte.
Daraufhin wird der Fall erneut vor Gericht kommen, um zu entscheiden, ob die Anklagepunkte erneut verhandelt werden. Barrientos bleibt bis zum 21. August auf Kaution, an diesem Tag wird auch der Termin für die Urteilsverkündung zu den zwei Verurteilungen festgelegt.
Hintergrund und öffentliche Reaktion
Barrientos ist YouTuber und Mitglied der YouTube-Gruppe Beta Squad. Er trat in britischen Fernsehprogrammen auf, darunter in der Promiversion von The Great British Bake Off auf Channel 4 und moderierte Sendungen für BBC Three. Während des Prozesses stand sein wachsender Medienkarriere im Vordergrund, da zahlreiche junge Fans die Gerichtsverhandlungen besuchten.
Die Frau erklärte, sie liebe Barrientos und wünsche sich, dass er ihr zukünftiger Ehemann werde. Sie gab an, dass das Treffen einwilligend begann, sich aber später verschärfte. Das Gericht hörte Berichte über ihre Behauptungen, dass Barrientos sie während des Vorfalls verletzt habe.
Der Prozess und das Urteil haben eine öffentliche Debatte über das Zusammenspiel von Berühmtheit, Einwilligung und Verantwortung in der Musik- und Unterhaltungsbranche ausgelöst.
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