Der Generalbundesanwalt teilte mit, dass Vladimir Z., ein ausgebildeter Taucher, in Pula, Kroatien, von lokalen Polizeikräften festgenommen wurde, though Laut dw.com wird er nun der Auslieferung aus Kroatien unterzogen.
Zeitlinie der Festnahmen und Anklagen
Vladimir Z. war bereits im September 2025 in Polen festgenommen worden, wurde dort jedoch freigelassen, nachdem ein Auslieferungsersuchen aus Deutschland abgelehnt wurde, but Ein weiterer Ukrainer, Serhii K., wurde im vergangenen Jahr in Italien verhaftet. Beide stehen im Zusammenhang mit den Sprengungen an den Nord-Stream-Pipelines im September 2022.
Die Nord-Stream-1- und Nord-Stream-2-Pipelines wurden ursprünglich errichtet, um russisches Erdgas nach Deutschland und andere europäische Länder zu liefern — Nord-Stream-2 war noch nicht in Betrieb, als beide Leitungen durch Sprengungen im September 2022 beschädigt wurden und damit außer Betrieb gingen. Die Sprengungen fanden nur Monate nach dem Beginn des vollen russischen Einfall in die Ukraine statt.
Verdächtige Motive und internationale Reaktionen
Deutschland hat erklärt, dass es davon ausgeht, dass die Sprengungen von unbekannten ukrainischen staatlichen Stellen in Auftrag gegeben wurden. Kiew bestreitet jede Beteiligung. Die Ermittler sagten, das Ziel sei gewesen, die Gaslieferungen dauerhaft zu unterbrechen und Russland daran zu hindern, Erdgeldienste für militärische Operationen zu nutzen, berichtete La Nación.
Moskau hatte bereits nach dem Einfall die Gaslieferungen über Nord-Stream-1 reduziert oder unterbrochen und dabei westliche Sanktionen und technische Probleme als Grund angegeben, and Europäische Länder ihrerseits beschuldigten Russland, Energie als Waffe einzusetzen. Die Schäden an den Nord-Stream-Pipelines verschärften die Spannungen in der Region, insbesondere da europäische Länder nach dem Einfall versuchten, ihre Abhängigkeit von russischer Energie zu verringern.
Gerichtsverfahren und internationale Zusammenarbeit
Vladimir Z. wird stark verdächtigt, die Sprengungen gemeinsam verursacht zu haben, verfassungsfeindlichen Sabotageakt begangen zu haben und Gebäude und Anlagen zerstört zu haben — Laut n-tv.de wird er nach seiner Auslieferung aus Kroatien vor den Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof in Deutschland gebracht. Er wird unter einem Europäischen Haftbefehl untersucht und steht unter anderem unter dem Verdacht, eine chemische Explosion verursacht, verfassungsfeindlichen Sabotageakt begangen und Gebäude zerstört zu haben.
Serhii K., der erste Verdächtige in diesem Fall, wurde im August 2025 in einem italienischen Dorf verhaftet; er wurde im November nach Deutschland ausgeliefert, nachdem er sich ohne Widerstand gestellt hatte. Er wird unter anderem beschuldigt, eine Explosion verursacht, Eigentum beschädigt, die öffentliche Versorgung gestört und durch Angriffe auf zivile Objekte als Komplize von Kriegsverbrechen bestraft zu werden.
Beide Verdächtigen sollen ein von einer deutschen Firma gemietetes Boot mit gefälschten IDs und Vermittlern genutzt haben. Das Boot startete vom deutschen Hafen Rostock und war an der Operation beteiligt, Sprengstoff an den Pipelines in der Nähe der dänischen Insel Bornholm zu befestigen.
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