Arbeiter von Ekapa Minerals in Kimberley haben ihre Forderungen erhöht und sich vor dem Büro des Premierministers versammelt, um zu warnen, dass sie die Stadt zum Stillstand bringen werden, wenn ihre noch ausstehenden Gehälter nicht gezahlt werden. Die Arbeiter, die ihre Gehälter für Februar noch nicht erhalten haben, drängen nun auf sofortige Maßnahmen, wobei einige warnten, die Stadt zu schließen, wenn ihre Forderungen nicht erfüllt werden.
Finanzkrise und Insolvenzantrag
Die Krise verschärft sich, nachdem Ekapa Minerals am diesmal angekündigt hat, einen Insolvenzantrag gestellt zu haben, da das Unternehmen finanziell nicht mehr tragfähig sei. Dieser Entwicklungen folgt eine Reihe von Herausforderungen, darunter ein jüngstes Schlammlauf am Du Toitspan Joint Shaft Mine, bei dem fünf Bergleute, die von UMM beauftragt wurden, noch immer 890 Meter unter der Erde gefangen sind.
Die Ankündigung des Unternehmens folgt auf Monate finanzieller Belastung, einschließlich angeblicher Gehaltsabzüge von 10 Prozent aus den Löhnen der Arbeiter in den letzten zwei Jahren. Die Arbeiter wurden angewiesen, dass diese Gelder in ihren Bankkonten für mögliche Notfälle aufbewahrt würden, doch dies hat sich nicht erfüllt.
Forderungen der Arbeiter und Proteste
Während eines Protests vor dem Büro des Premierministers sagten die Arbeiter, dass ihre Bemühungen, das Problem durch Gespräche mit der Nationalen Union der Metallarbeiter Südafrikas (Numsa) und der Ekapa-Verwaltung zu lösen, gescheitert seien. Sie sagten, sie seien leer ausgegangen nach diesen Treffen und fühlen sich nun gezwungen, zu handeln.
„Die Zeit für Gespräche ist vorbei; es ist Zeit für Handlung“, sagte ein Arbeiter. „Alles, was wir wollen, ist unser Geld. Sie werden das Bergwerk schließen, also schließen wir Kimberley. Wir bedrohen nicht mit Gewalt oder Kampf, aber provoziert uns nicht mit Gummigeschossen. Wir wollen, dass der Premier uns anspricht.“
Die Arbeiter drückten auch ihre Frustration über das Fehlen von Kommunikation von Beamten aus. Ein Arbeiter bemerkte, dass es keine Notwendigkeit für persönliche Treffen gebe, da „es etwas nennt man Mobiltelefon, und es benötigt nur einen Knopf, um eine E-Mail zu senden.“
Ein weiterer Arbeiter beschrieb die Situation als „sehr enttäuschend“ und fügte hinzu, dass es „mehr enttäuschend als überraschend“ sei, solche Antworten von hochrangigen Beamten zu hören. „In den letzten zwei Jahren hat das Unternehmen 10 Prozent unserer Gehälter abgezogen. Es wurde verstanden, dass diese Abzüge auf unsere Bankkonten eingezahlt wurden. Sicherlich sollte die Bank in der Lage sein, bei Notfonds zu helfen“, sagte der Arbeiter.
Regierungsreaktion und nächste Schritte
Andrew Makape, der Arbeitsbeziehungsbeamte im Büro des Premierministers, versicherte den Arbeitern, dass er ihre Liste der Forderungen an die zuständigen Behörden weiterleiten würde. Die Arbeiter drängen jedoch auf sofortige Maßnahmen, wobei einige besorgte Bemerkungen äußerten, dass der Premierminister, Dr. Zamani Saul, angeblich in der Eastern Cape war, als sie am Freitag zu seinem Büro marschierten.
Die Arbeiter haben auch ihre Erwartung geäußert, dass der Premierminister ihre Bedenken direkt ansprechen wird, anstatt auf Vermittler zu vertrauen. Sie haben nicht ausgeschlossen, weitere Demonstrationen zu organisieren, wenn ihre Forderungen nicht erfüllt werden.
Der Insolvenzantrag von Ekapa Minerals wird nun geprüft, und die Zukunft des Unternehmens bleibt ungewiss. Wenn die Insolvenz genehmigt wird, könnte dies zu weiteren Arbeitslosigkeit und wirtschaftlicher Instabilität in der Region führen, insbesondere in Kimberley, das stark vom Bergbau abhängt.
Die Situation hat die Aufmerksamkeit lokaler und nationaler Beamter erregt, die dringend eine schnelle Lösung fordern, um weitere Eskalation zu vermeiden. Das Ergebnis der Reaktion des Premierministers und der finanziellen Situation des Unternehmens wird die nächsten Schritte für beide, die Arbeiter und die Stadt, bestimmen.
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