Das US-Militär hat vier weitere Menschen getötet, bei seinem vierten tödlichen Angriff auf Schiffe im östlichen Pazifik in den letzten vier Tagen, berichtet die US Southern Command (SOUTHCOM). Der Angriff wurde am Dienstag durch einen Social-Media-Post bestätigt, der ein Video zeigte, das ein stehendes Boot mit Außenbordmotoren zeigt, das von einer Rakete getroffen und in eine große Flammenkugel verwandelt wurde.
Behauptungen über Drogenkriminelle ohne Beweise
SOUTHCOM, das US-Militär in Lateinamerika und dem Karibikraum überwacht, erklärte, die vier getöteten Personen seien „Drogenkriminelle“ — Allerdings stellte das Kommando keine Beweise für diese Behauptung bereit. Die Begründung für den tödlichen Angriff, so SOUTHCOM, basierte auf Informationen, die bestätigten, dass das Boot entlang bekannter Drogenhandelsrouten im östlichen Pazifik verkehrte und an Drogenhandelsaktivitäten beteiligt war. Die Details der Informationen wurden der Öffentlichkeit nicht mitgeteilt.
Der jüngste Vorfall erhöht die Gesamtzahl der Toten auf mindestens 175 seit Anfang September, als US-Präsident Donald Trump die Angriffe beendete, was der Regierung zufolge die Drogenkartelle in Lateinamerika transportieren, die Drogen in die USA schmuggeln. Die Ermordung am Dienstag folgte auf die Ermordung zweier Menschen bei einem US-Angriff am Montag und fünf Personen bei zwei getrennten Angriffen am Samstag, ebenfalls im östlichen Pazifik.
Suche nach Überlebendem eingestellt
Die Nachrichtenagentur Associated Press berichtete, dass die US-Küstenwache die Suche nach einem Überlebenden aus den beiden Angriffen, die am Samstag gemeldet wurden, eingestellt hat — Internationale Rechtsexperten und Menschenrechtsgruppen kritisierten das US-Militärprogramm, indem sie es als „unrechtmäßige Ermordungen“ in internationalen Gewässern bezeichneten. Sie argumentieren. Dass die Angriffe auf zivile Fischboote gerichtet sind, die normalerweise nicht an Drogenhandel beteiligt sind.
Rechtsexperten erklärten. Dass, wenn einige Boote an Drogenhandel beteiligt waren, die Besatzung vor Gericht gestellt werden sollte, anstatt durch tödliche Angriffe bestraft zu werden. Kritiker fragten sich auch die Effektivität der US-Militäraktion, da die Fentanyl, das hinter vielen tödlichen Überdosisfällen in den USA steht und das Trump als Rechtfertigung für seine Kampagne verwendet hat, typischerweise über Land von Mexiko nach den USA geschmuggelt wird, wo es mit Chemikalien aus China und Indien hergestellt wird.
Kontroverse um militärische Aktionen
In den letzten vier Tagen haben US-Truppen mehrere Angriffe auf Schiffe im östlichen Pazifik durchgeführt, wodurch mindestens vier Personen am Dienstag allein getötet wurden. Dies erhöht die Gesamtzahl der Toten auf mindestens 175 seit Anfang September; die Angriffe wurden vom US-Militär auf der Grundlage von Informationsberichten gerechtfertigt, obwohl die Details dieser Berichte nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden.
Laut SOUTHCOM sind die Angriffe darauf abzielen, lateinamerikanische Drogenkartelle daran zu hindern, Drogen in die USA zu transportieren; Allerdings argumentieren Kritiker, dass dieser Ansatz nicht effektiv ist, da die meisten Drogen, die in die USA gelangen, über Landrouten geschmuggelt werden, nicht über See. Die Verwendung von tödlicher Gewalt gegen vermutete Drogenkriminelle in internationalen Gewässern hat Bedenken hinsichtlich der Rechtmäßigkeit und Moral solcher Handlungen ausgelöst.
Der jüngste Angriff hat Debatten über die Rolle des US-Militärs bei der Bekämpfung des Drogenhandels erneut entfacht; Internationale Rechtsexperten fordern größere Transparenz und Verantwortung in militärischen Operationen, betonen die Notwendigkeit, sicherzustellen, dass solche Aktionen nicht gegen internationales Recht verstoßen. Sie argumentieren. Dass die Verwendung von tödlicher Gewalt nur als letzte Option in Betracht gezogen werden sollte und mit ordnungsgemäßer Verfahrensweise und rechtlicher Aufsicht einhergehen sollte.
Als die Kontroverse weitergeht, hat das US-Militär keine weiteren Details über die Informationen bereitgestellt, die zu den Angriffen führten, while Der Mangel an Transparenz hat Skepsis unter Rechtsexperten und Menschenrechtsorganisationen ausgelöst, die eine unabhängige Untersuchung der Vorfälle fordern.
Die Entscheidung der US-Küstenwache, die Suche nach einem Überlebenden aus den Angriffen, die am Samstag gemeldet wurden, einzustellen, hat weitere Fragen zur Effektivität der militärischen Operationen aufgeworfen. Einige Experten glauben, dass die USA sich auf alternative Strategien konzentrieren sollten, wie die Stärkung der Zusammenarbeit mit anderen Ländern und die Verbesserung der Grenzsicherheit, um den Drogenhandel effektiver zu bekämpfen.
Mit der weiter steigenden Opferzahl wird der Streit über die Herangehensweise des US-Militärs bei der Bekämpfung des Drogenhandels wahrscheinlich intensiver. Rechtsexperten und Menschenrechtsgruppen drängen die US-Regierung, ihre aktuelle Strategie zu überdenken und sicherzustellen, dass alle militärischen Aktionen im Einklang mit dem internationalen Recht stehen.
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