Die USA haben neue wirtschaftliche Sanktionen gegen den kubanischen Präsidenten und einige seiner engsten Familienmitglieder sowie gegen Angehörige der Castro-Familie verhängt — Damit setzt Washington in den letzten Wochen verstärkt Druck auf sein kommunistisch regiertes Nachbarland aus.

Sanktionen gegen Schlüsselpersönlichkeiten und Organisationen

Zu den Zielobjekten zählten der Sohn und ein Enkel des ehemaligen Präsidenten Raúl Castro, der keine offizielle Position mehr bekleidet, aber weiterhin Einfluss auf Entscheidungen über die Zukunft der Insel hat.

Präsident Miguel Diaz-Canel, seine Ehefrau und sein Stiefsohn wurden ebenfalls von den Sanktionen der US-Bankenaufsicht vom Donnerstag betroffen, but Ebenso wurden das Ministerium der revolutionären Streitkräfte und mehrere andere Organisationen sanktioniert.

Erhöhter Druck auf Kuba

Die USA haben bereits seit Jahrzehnten ein Embargo gegen Kuba, doch Präsident Donald Trump hat den Druck in den letzten Monaten erheblich erhöht und öffentlich über die Einnahme der Insel nachgedacht.

Ein de facto bestehender Brennstoffembargo verschlimmert die Energiekrise auf der Insel und trifft die ohnehin fragile Wirtschaft.

Der US-Außenminister Marco Rubio teilte auf X mit, dass die USA „die Netzwerke bekämpfen, die Kuba’s subversive und radikale Operationen ermöglichen und finanzieren“, da die USA „keine länger tolerieren würden, dass radikale marxistische Regierungen ihre ‚toxische und böse ‚Revolution‘“ in die USA und andere Länder exportierten.

Rubio nannte die Sanktionen gegen das Ministerium der revolutionären Streitkräfte Kubas, das Kuba-Institut für Freundschaft mit den Völkern, Amistur Kuba und die Komitees zur Verteidigung der Revolution.

„Jeder, der Dienstleistungen für diese sanktionierten Akteure anbietet, riskiert selbst Sanktionen; Ausländische Banken und andere Unternehmen, die Dienstleistungen für diese Organisationen anbieten, sollten diese Tätigkeiten einstellen“, sagte Rubio.

Vorherige Maßnahmen und zukünftige Pläne

Die neuesten Maßnahmen der US-Bankenaufsicht folgen auf Schritte aus dem Jahr 2025, als Washington Visa-Einschränkungen für den kubanischen Präsidenten und andere hochrangige Regierungsbeamte verhängte.

Trump hat wiederholt gezeigt, dass die kubanische Regierung nach Venezuela der nächste Staat sein könnte, der unter US-Druck zusammenbrechen könnte.