Apple TV’s Horror-Comedy-Serie „Widow’s Bay“ hat durch ihre gruselige New-England-Atmosphäre und ihren ungewöhnlichen Ton Aufmerksamkeit gewonnen. Die Serie vermischt übernatürliche Elemente mit Alltagsabsurdität; die fiktive Insel, bekannt für ihre mysteriösen Ereignisse und verfluchte Geschichte, wird durch reale Orte und eine fesselnde Erzählung zum Leben erweckt.

Dreharbeiten in echten Küstenorten

Kingston Rumi Southwick, der in der Serie Evan spielt, betonte, dass das Team großer Sorgfalt bei der Dreharbeiten in echten Küstenorten außerhalb von Boston nachging. „Wir drehten in diesen kleineren Küstenorten, in Privathäusern“, sagte Southwick. „Ich sprach mit den Eigentümern, und die hatten ihre eigenen Widow’s-Bay-ähnlichen Geschichten.“ Die realen Drehorte halfen, die Crew und Schauspieler in die gespenstische Atmosphäre der Serie einzubeziehen.

Southwick erwähnte auch die kopflose Statue von Richard Warren, ein markantes Wahrzeichen der Serie. „Man sieht die Stadt und Richard Warren mit dem abgetrennten Kopf – das sieht wirklich so aus. Man könnte heute hinfahren, und es würde fast genauso aussehen“, sagte er. Dieser Detailreichtum trägt zur Authentizität des gruseligen Flairs bei.

Horror und Komik kombinieren

Erstellt von Katie Dippold, verbindet die Serie mehrere Untergattungen des Horrors, einschließlich von Stephen-King-inspirierten Elementen und klassischen Monsterfilmen. „Widow’s Bay liegt irgendwo zwischen Jaws und Stephen-King-Romanen, zwischen It und The Goonies“, beschrieb STERN.de. Der Ton der Serie ist schwer einzuordnen, hat aber seit der April-Premiere bei den Zuschauern gut angekommen.

Matthew Rhys verkörpert Tom Loftis, den Bürgermeister der Stadt, der entschlossen ist, die Insel trotz ihrer dunklen Geschichte zu revitalisieren. „Der Bürgermeister ist das genaue Gegenteil von Fox Mulder“, stellte eine Rezension fest. „Wo Mulder glauben will, leugnet der Bürgermeister das Offensichtliche.“ Diese Dynamik verleiht der Serie Tiefe und macht die Horror-Elemente fesselnder.

Vergleiche zu anderen Horror-Comedy-Serien

Die Mischung aus Humor und Horror hat Vergleiche mit anderen Serien wie „It: Welcome to Derry“ ausgelöst, die ebenfalls eine kleine Stadt mit dunkler Vergangenheit zeigen. „Widow’s Bay hat eine ähnliche Stimmung wie It, da es in einer Stadt mit grauenhafter Geschichte spielt“, sagte Game Rant. Anders als bei It, das stärker auf Horror fokussiert ist, balanciert Widow’s Bay Angst mit Humor auf eine Weise, die den Ton nicht zu schwer werden lässt.

Während die Fans auf die zweite Staffel warten, hat die Serie bereits eine Welle des Interesses an den realen Drehorten ausgelöst. „Ich freue mich, dass die Leute sich daran anschließen“, sagte Southwick. Der Erfolg der Serie hat zudem Vergleiche mit anderen Apple-TV-Hits wie „Severance“ und „Disclaimer“ hervorgerufen.

Mit ihrem ungewöhnlichen Ton und ihrer immersiven Atmosphäre hat „Widow’s Bay“ sich als Aushängeschild der Horror-Comedy-Genre etabliert. Ob man ein Fan von Stephen King ist oder einfach nach einem gruseligen, aber humorvollen Ausflug sucht, die Serie ist einen Blick wert.