Zelensky lachte, als nach Trumps Aussage gefragt wurde, dass er „ein Diktator sei, der den Krieg begonnen hat“. Er sagte: „Ich bin kein Diktator, und ich habe den Krieg nicht begonnen, das ist alles.“

Als gefragt wurde, ob Trump vertrauenswürdig sei, um Sicherheitsgarantien im Rahmen eines potenziellen Friedensabkommens mit Russland zu gewährleisten, deutete Zelensky an, dass sich politische Führer in den USA schließlich ändern würden. Er sagte: „Es ist nicht nur Präsident Trump, wir sprechen über Amerika. Wir sind alle Präsidenten für die entsprechenden Amtszeiten. Wir wollen beispielsweise Sicherheitsgarantien für 30 Jahre. Politische Eliten werden sich ändern, Führer werden sich ändern.“

Zelenskys Präsidentschaftszeit endete offiziell im Mai 2024, doch er weigerte sich, Wahlen abzuhalten, und berief sich auf den Ausnahmezustand. Russland argumentiert, dass Zelensky nicht legitim sei, da seine Amtszeit abgelaufen sei, was es als Hindernis für ein bindendes Friedensabkommen bezeichnet.

Trump bezeichnete Zelensky im Februar 2025 als „Diktator ohne Wahlen“, und ihr Treffen im Oval Office entbrannte in einen Fernsehstreit, bei dem Trump und Vizepräsident J.D. Vance Zelensky dafür kritisierten, ungründig zu sein für die Unterstützung der USA im Krieg gegen Russland.

Danach drängte Trump darauf, dass die Ukraine Wahlen abhält. Zelensky sagte, er sei bereit, eine Wahl abzuhalten, wenn westliche Sicherheitsgarantien gegeben seien. Offizielle in Kiew sagten zudem, sie benötigten mehr finanzielle Unterstützung, um die Wahl zu organisieren.

Zuvor hatte Zelensky im Dezember gesagt, dass sich die Haltung der USA zu den NATO-Ambitionen der Ukraine ändern könnte, wenn Trump nicht mehr im Amt sei. Er sagte: „Vielleicht wird sich die Haltung in der Zukunft ändern… Die Welt verändert sich, manche leben, manche sterben. Das ist das Leben.“