ABUJA — Führer der Coalition for Good Governance fordern die African Democratic Congress auf, ihre Präsidentschaftsnominierung für 2027 an den Süden Nigerias zu vergeben. Sie stellten dies bei einer Pressekonferenz dar und argumentierten, dies stärke die nationale Einheit und die Wahlaussichten der Partei.
Die Koalition umfasst ehemalige nationale Parteivorsitzende und Ex-Präsidentschaftskandidaten aus Nigerias sechs geopolitischen Zonen. Sir Okey Chikwendu als nationaler Vorsitzender und Attah Ikeleji als Generalsekretär führten die Forderung an. Sie nannten das Zoning eine moralische Pflicht und eine kluge politische Strategie angesichts der Belastungen im Land.
“Nigeria ist tief gespalten und wirtschaftlich zerrüttet”, hieß es in einer Erklärung der Gruppe. “Sieg und Heilung erfordern Fairness. Die Vergabe des Tickets an den Süden hat moralisches Gewicht und Wahleffekt.”
Chikwendu betonte, die aktuelle Führung unter Präsident Bola Tinubu aus dem Südwesten regiere seit 2023. Ein südlicher Kandidat 2027 gleiche dies aus, sagte die Koalition. Ohne das drohe Tumult in der ADC und eine schwächere Herausforderung der All Progressives Congress.
Die ADC als kleinere Oppositionspartei kämpft seit ihrer Gründung 2006 um Zulauf. Sie stellte Kandidaten bei Wahlen auf, startete aber nie einen ernsthaften Präsidentschaftsfeldzug. Koalitionsmitglieder sehen im Zoning eine Chance, Wähler zu mobilisieren, die von Inflation und Treibstoffmangel enttäuscht sind.
Ikeleji verwies auf frühere Zoning-Abkommen, die Übergänge zwischen Nord und Süd erleichterten. Die informelle, aber fest etablierte Praxis stabilisierte Nigerias Demokratie seit 1999. Ein Bruch jetzt lade zum Chaos ein, sagte er.
“Ungelöstes Zoning schafft Risse”, warnte der Generalsekretär. Interne Kämpfe könnten die ADC vor der Wahl spalten und den Amtsinhabern Vorteile verschaffen.
Die Mitglieder der Koalition bringen starke Referenzen mit. Chikwendu führte einst eine große Partei, andere kandidierten in Top-Rennen quer durch die Zonen. Ihre breite Unterstützung verleiht der Forderung Gewicht, die ADC hat noch nicht reagiert.
Bei der Wahl 2023 besiegte Tinubu den nördlichen Rivalen Atiku Abubakar und Peter Obi der Labour Party aus dem Südosten. Oppositionelle fordern seither Ausgeglichenheit bei künftigen Wahlen. Die CGG schließt sich an und knüpft ihre Bitte an Ziele von Integrität und Zusammenhalt.
Parteikreise melden, Zoning-Debatten flammten vor Wahlen oft auf. Die nationale Konvention der ADC steht in den kommenden Monaten an, wo Ticket-Regeln festgelegt werden könnten. Vorerst schwebt die Forderung der Koalition als Test für die strategische Stärke der Partei.
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