London — Zehn Jahre nach dem Brexit-Referendum gab der britische Premierminister Keir Starmer am Montag sein Rücktritt bekannt, but Laut BBC und Fortune ist er seit 2016 der siebte Premierminister. Die politische Unruhe und wirtschaftliche Stagnation haben sich verschärft; Laut Fortune ist die britische Wirtschaft um 6 bis 8 Prozent kleiner als bei EU-Mitgliedschaft.

Politische Unruhe in zehn Jahren

Seit dem Brexit-Referendum 2016. Bei dem 52 Prozent der Wähler für den Austritt stimmten, wechselten sich Premierminister schnell ab; In zehn Jahren kamen sechs Regierungschefs an die Macht. Keiner gelang es, die durch Brexit ausgelöste politische Instabilität zu beheben, wie Fortune berichtet, Dazu zählen David Cameron, der am Tag nach dem Referendum zurücktrat, und Boris Johnson, der die chaotische Brexit-Abwicklung leitete.

Der Labour-Chef Keir Starmer, der 2024 ins Amt kam, ist nach nur zwei Jahren an der Regierungspitze zurückgetreten. Sein Rücktritt erfolgte inmitten wirtschaftlicher Schwierigkeiten. Die Inflation wird durch globale Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten angeheizt, wie NBC News berichtet. Das britische Zwei-Parteien-System bröckelt zunehmend in ideologische Fraktionen auseinander.

Wirtschaftliche und soziale Auswirkungen

Die wirtschaftlichen Folgen des Brexit sind erheblich. Laut Fortune sank das Bruttoinlandsprodukt um 6 bis 8 Prozent im Vergleich zu einer EU-Mitgliedschaft. Dies führte zu weitreichender wirtschaftlicher Unsicherheit und einer Bevölkerungsabnahme, die die Wachstumsaussichten in den nächsten Jahrzehnten gefährdet. Laut NBC News versucht das Land, eine stabile geopolitische Rolle zwischen Europa, China und den zunehmend unvorhersehbaren USA zu finden.

Die öffentliche Stimmung hat sich in zehn Jahren verändert. Während der Brexit-Kampf auf die Rückgewinnung der Kontrolle über Gesetze, Wirtschaft und Grenzen setzte, erwies sich die Realität als komplexer. Viele Briten drücken jetzt Reue aus, und Umfragen zeigen, dass einige eine Wiederaufnahme der EU-Mitgliedschaft wünschen, wie SZ.de berichtet. In London und Brüssel bleibt die politische Klasse gespalten. Der Brexit wirft weiterhin einen langen Schatten auf politische Entscheidungen.

Weitere Schritte und Führung

Im Zuge von Starmers Rücktritt hat die Labour-Partei begonnen, einen neuen Parteivorsitzenden zu wählen. Andy Burnham, ehemaliger Bürgermeister von Greater Manchester und derzeitiger Favorit, wird voraussichtlich gewählt. Seine Anhänger hoffen, dass sein Mix aus Charisma, wirtschaftsfreundlichem Programm und Volksnähe die Partei beleben wird, wie NBC News berichtet. Unter Politikbeobachtern hingegen ist die Skepsis groß. Ein Abgeordneter soll bei Burnhams Amtseinführung als neuer Parlamentsmitglied laut „Rom ist gerettet“ gerufen haben.

Die Übergabe erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender politischer und wirtschaftlicher Herausforderungen. Wie Chris Grey, ein Wissenschaftler, der die Auswirkungen des Brexit untersucht, betonte, „zieht der subtile Schatten des Brexit weiterhin durch die britische Politik“, wie NPR berichtet. Die politischen Institutionen, die einst stabil waren, erscheinen nun in ständiger Bewegung, ohne dass sich ein klarer Weg zur langfristigen Stabilität abzeichnet.