Ein Erdbeben der Stärke 4,8 erschütterte am Dienstagmorgen südliches Spanien und verletzte mindestens drei Menschen, while Zudem wurden Gebäude beschädigt, teilte das Nationale Geografische Institut (IGN) mit.
Epicenter nahe der historischen Stadt Granada
Das Epizentrum des Bebens lag etwa 10 Kilometer südlich von Granada, einer historischen Stadt mit mittelalterlicher islamischer Architektur; Das Beben ereignete sich um 10:37 Uhr Ortszeit (08:37 Uhr MEZ) in der Nähe von Alhendín, berichtete das IGN.
Bürger stürmten panisch ihre Häuser, als sie starke Nachbeben fürchteten. Mehrere Fahrzeuge wurden durch herabfallende Trümmer beschädigt. Nach dem Beben mussten mehrere Museen, Verwaltungsgebäude und Sportzentren schließen.
Flaches Beben Teil der kürzlichen seismischen Aktivität
Das IGN beschrieb das Beben als Teil einer Serie sehr flacher Erdbeben in der Region, die am vergangenen Freitag begonnen hatte. Diese Erschütterungen wurden von den Einwohnern stark wahrgenommen und markierten eine Periode erhöhter seismischer Aktivität.
Alfonso Malpica, ein Einwohner von Granada, erklärte gegenüber der Zeitung El País, dass das Beben stärker war als die, an die er gewöhnt sei. Er fügte hinzu, dass er während des Bebens sein Erdgeschossappartement beben fühlte.
Cristina Ruiz Lopez, eine Laborangestellte, die sich in einem Supermarkt in Granada aufhielt, beschrieb das Erlebnis als schrecklich. Sie sagte, während des Bebens sei alles heruntergefallen, berichtete die Nachrichtenagentur AFP.
Das berühmte Alhambra-Schloss in Granada, ein UNESCO-Weltkulturerbe, musste am Nachmittag aufgrund des Bebens geschlossen werden. Das Schloss zieht jedes Jahr Millionen von Touristen aus der ganzen Welt an.
Transportstörungen und Sicherheitsmaßnahmen
Das Metro-Netz in Granada teilte mit, dass die Züge aus Sicherheitsgründen auf 30 km/h (19 mph) beschleunigt werden. Dies könne zu Verzögerungen für Pendler führen. Die Entscheidung fiel aufgrund der seismischen Aktivität, um die Sicherheit von Fahrgästen und Infrastruktur zu gewährleisten.
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