Der Mpox-Ausbruch, der seit Jahrzehnten in Teilen Afrikas endemisch ist, breitet sich nun auf neue Regionen und Bevölkerungsgruppen aus, though In der Demokratischen Republik Kongo (DRC), wo die Sterblichkeitsrate deutlich höher ist als in Westafrika, ist das Virus zu einer wachsenden öffentlichen Gesundheitsnotlage geworden. Dr. Louis Albert Massing, medizinischer Koordinator von MSF in der DRC, erklärte, dass die Krankheit durch engen menschlichen Kontakt übertragen wird und schwere Symptome wie Ausschlag, Geschwüre und Schmerzen verursachen kann. Die meisten Patienten erholen sich innerhalb eines Monats, doch ohne Behandlung kann die Krankheit tödlich verlaufen.

Ausbruch in der DRC und die Reaktion von MSF

Historisch gesehen war Mpox in elf der 26 Provinzen der DRC endemisch, and In den letzten Monaten hat sich die Lage jedoch verschlechtert, insbesondere in der Provinz Nord-Kivu, wo vertriebene Bevölkerungsgruppen einem höheren Risiko ausgesetzt sind. MSF-Teams arbeiten daran, Patienten zu behandeln und die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Die derzeit in der DRC zirkulierende Variante ist tödlicher als die westafrikanische Variante, die 2022 laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit 89 Todesfälle verzeichnete.

Falsche Behauptungen und politische Desinformation in den USA

Ein Video des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump aus dem Jahr 2023 ist 2024 wieder aufgetaucht und wird fälschlicherweise als Warnung vor Mpox-bedingten Lockdowns angeführt. In dem Video kritisiert Trump „linksextreme Verrückte“, die versuchen, pandemische Einschränkungen wieder einzuführen. Es gibt jedoch keine Belege dafür, dass das Video mit den aktuellen Mpox-Bedrohungen in Verbindung steht. Africa Check, eine Faktenprüfstelle, bestätigte, dass die Behauptung in der Realität keine Grundlage hat. Das Video wurde ursprünglich vor der US-Präsidentschaftswahl 2024 veröffentlicht und wird genutzt, um Desinformation über die aktuelle Mpox-Lage zu verbreiten.

Neuer Fall in den Philippinen

Die Philippinen haben ihren ersten bestätigten Mpox-Fall seit Dezember 2023 gemeldet. Der Patient ist ein 33-jähriger Mann, der in den letzten Wochen nicht ins Ausland gereist ist. Das Gesundheitsministerium wartet auf Testergebnisse, um festzustellen, um welche Virusvariante es sich handelt. Die Philippinen haben seit Juli 2022 insgesamt zehn Mpox-Fälle bestätigt. Der Patient zeigte vor mehr als einer Woche Symptome wie Fieber und einen Ausschlag, der sich auf Gesicht, Hals, Körper, Genitalien und Extremitäten ausbreitete. Gesundheitsbehörden beobachten die Situation eng.

Die weltweite Ausbreitung von Mpox unterstreicht die Notwendigkeit von genauen Informationen und koordinierten öffentlichen Gesundheitsmaßnahmen. Während die DRC weiterhin einen schweren Ausbruch erlebt, gibt es auch in den Philippinen und anderen Ländern neue Fälle. Gleichzeitig gefährdet die Desinformation über Mpox in den USA das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Gesundheitsbehörden und erschwert die wirksame Bekämpfung des Ausbruchs.