TEHRAN — Irans Erster Vizepräsident Mohammad Reza Aref erklärte am Donnerstag, dass sich die militärische und wirtschaftliche Vorbereitung des Landes seit dem 12-tägigen Krieg deutlich verbessert hat. Er bezeichnete diesen Fortschritt als entscheidende Unterstützung für Irans Verhandlungsteam bei den Atomgesprächen mit den USA.

Aref äußerte sich während eines Treffens mit Mitgliedern der Vereinigung ehemaliger iranischer Minister. Laut der iranischen Nachrichtenagentur IRNA lag der Schwerpunkt des Treffens auf der Stärkung sozialer Kapitalien und der Verbesserung der Beziehungen zwischen der Regierung und der Bevölkerung.

„Die Nutzung der Erfahrungen und Perspektiven ehemaliger Manager ist ein ernsthafter Programmpunkt der Regierung, um die Qualität der Entscheidungsfindung zu verbessern und Effizienz zu steigern“, sagte Aref. Er betonte, dass die 14. Regierung sich verpflichtet hat, den Dialog mit Eliten und Experten zu vertiefen.

Im Hinblick auf die Außenpolitik betonte Aref die indirekten Verhandlungen zwischen Iran und den USA. „Die Islamische Republik Iran verfolgt diesen Weg im Rahmen einer Strategie von ‚Würde, Interesse und Weisheit‘“, sagte er.

Der 12-tägige Krieg bezieht sich auf einen kurzen, aber intensiven Konflikt im Jahr 2024 zwischen Iran und Israel, der nach zwölf Tagen Austausch von Raketenangriffen und Luftschlägen endete. Dieser Zwischenfall verschärfte die regionale Spannung und lenkte internationale Aufmerksamkeit auf Ira ns defensive Fähigkeiten.

Arefs Äußerungen erfolgten im Kontext laufender Gespräche zwischen den USA und Iran, die darauf abzielen, Elemente des 2015 abgeschlossenen Atomabkommens, offiziell als Gemeinsames umfassendes Aktionsprogramm bekannt, wiederzubeleben. Diese Gespräche. Die indirekt über europäische Vermittler in Orten wie Oman und Wien stattfinden, haben in mehreren Runden nur langsam Fortschritte erzielt.

Iranische Beamte haben sich wiederholt ihre Verhandlungsposition an die innenpolitische Stärke gebunden — Arefs Betonung auf gestiegene Vorbereitungen unterstreicht, dass Teheran die Gespräche aus einer Position der Resilienz und nicht aus Schwäche betritt. Der Vizepräsident gab keine konkreten Zahlen zu militärischen oder wirtschaftlichen Gewinnen an, stellte sie jedoch als direkten Kontrast zur Kriegszeit dar.

Das Treffen mit ehemaligen Ministern spiegelt breitere Bemühungen unter der Regierung von Präsident Masoud Pezeshkian wider, die im Juli 2024 ihre Arbeit begann; Pezeshkian, ein Reformator, hat eine inklusivere Regierung versprochen, während er sich auf Sicherheitsfragen und Atomrechte weiterhin auf harte Linie stellt.

Zu den anwesenden Mitgliedern der Vereinigung gehörten ehemalige Minister, die unter früheren Präsidenten dienten, und die bei der Umsetzung von Politiken mitwirkten; Aref begrüßte ihre Beiträge als Mittel, um die Regierungsarbeit zu optimieren, während wirtschaftliche Druck durch Sanktionen besteht.

Irans Wirtschaft hat sich seit der Wiederergründung der US-Sanktionen nach dem Austritt aus dem Atomabkommen im Jahr 2018 mit Herausforderungen konfrontiert gesehen; Kürzliche Berichte zeigen Wachstum im Bereich nichtöliger Exporte und inländischer Produktion, das Beamte für die verbesserte Vorbereitung verantwortlich machen, die Aref beschreibt.

Auf militärischer Ebene hat Iran seit dem 12-tägigen Krieg neue Raketen- und Drohnentechnologien präsentiert. Die staatliche Presse betont diese Entwicklungen häufig als Abschreckung gegen potenzielle Aggressionen.

Arefs Aussage erfolgt im Moment eines entscheidenden Wendepunkts in den Atomgesprächen. Die US-Regierung unter Präsident Joe Biden sucht nach einem diplomatischen Ausweg vor der Wahl im November 2024, während Iran die Aufhebung von Sanktionen als Voraussetzung für Grenzen bei der Urananreicherung verlangt.

Beide Seiten haben nach jüngsten Verhandlungen vorsichtige Optimismus geäußert, obwohl Lücken in den Bereichen Verifikation und Einhaltung bestehen. Arefs Unterstützung der Position des Verhandlungsteams signalisiert eine einheitliche Führung in Teheran.