Der Brics-Gipfel 2026 in Delhi endete mit einer gemeinsamen Erklärung, obwohl die Verhandlungen bis 4 Uhr morgens andauerten, wie die Berliner Zeitung berichtete; Dies war eine seltene Leistung, da zwei Ministerkonferenzen Anfang 2026 keinen Konsens erzielen konnten. Der Gipfel vereinte 10 oder 11 Staatschefs, darunter Chinas Xi Jinping und Russlands Wladimir Putin, wie die Friedrich-Naumann-Stiftung meldete.
Spannungen und Divergenzen innerhalb der Gruppe
Der Gipfel zeigte tiefgreifende Spannungen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Krieg im Nahen Osten; Iran und die Vereinigten Arabischen Emirate beispielsweise stehen auf verschiedenen Seiten des Konflikts, Saudi-Arabien ist ebenfalls beteiligt. Trotz dieser Spannungen gelang es indischen Premierminister Narendra Modi, die Führer zusammenzubringen, wie der BBC berichtete; Anil Trigunayat, ehemaliger indischer Diplomat, betonte, dass Indien für „strategische Autonomie im Krieg“ eintritt, statt Brics als anti-westliche Gruppe zu positionieren.
Doch diese Expansion hat auch die inneren Widersprüche der Gruppe aufgezeigt; Dazu gehören die Mischung aus Demokratien und Autokratien sowie Staaten mit konträren geopolitischen Allianzen, wie die Friedrich-Naumann-Stiftung feststellte. Die Gruppe umfasst jetzt 11 Mitglieder und 10 Partnerländer — Diese Länder repräsentieren fast die Hälfte der Weltbevölkerung und einen ähnlichen Anteil am globalen BIP, wie es auf es.tradingview.com heißt.
Herausforderungen für die globale Ordnung
Der Brics-Gipfel 2026 fand unter wachsenden US-Bedenken statt, dass die Gruppe das US-Dollar-Dominium herausfordern könnte. Die Trump-Regierung drohte mit Zöllen von 100 Prozent auf Brics-Mitglieder und beschuldigte die Gruppe, versuchen zu wollen, „die Vorherrschaft des Dollars zu übernehmen“, wie es auf es.tradingview.com heißt. Dagegen haben Brics-Mitglieder Maßnahmen ergriffen, um ihre Abhängigkeit vom US-Finanzsystem zu verringern, though Dazu gehören Bemühungen, Handel in Landeswährungen abzuwickeln, und die Entwicklung alternativer Zahlungssysteme wie CIPS und SPFS.
Indien war besonders vorsichtig, Brics nicht als anti-westliche Gruppe zu definieren; Modi betonte, dass die Gruppe „nicht gegen jemanden“ sei, wie die BBC meldete. Diese diplomatische Haltung hat es Indien ermöglicht, Beziehungen sowohl zu westlichen als auch zu nicht-westlichen Ländern zu unterhalten, ein wichtiges Ziel für ein Land, das mehrere strategische Interessen abwägt.
Hinter den Kulissen des Gipfels
Die Berichterstattung über den Gipfel war streng kontrolliert; Akkreditierte Journalisten wohnten in einem Pressezentrum eine Meile vom Hauptschauplatz entfernt, wie die Berliner Zeitung berichtete. Journalisten verließen sich stark auf WhatsApp-Kontakte mit Delegationsmitgliedern, um Informationen zu erhalten. Eine indische Journalistin beschrieb die Situation als „eine Welt von Brics, in der vieles viel ‚kontrollierter‘ ist.“
UN-Generalsekretär António Guterres hielt einen kurzen Auftritt, während russische staatliche Medien ironisch bemerkten, dass Journalisten hauptsächlich miteinander interviewten, da der Zugang zu Echtzeitinformationen begrenzt war. Der Gipfel umfasste auch ein bilaterales Treffen zwischen Xi Jinping und Modi. Es war das erste Mal seit 2019, dass der chinesische Staatschef den indischen Subkontinent besuchte, wie die Berliner Zeitung meldete.
Der Brics-Gipfel 2026 war auch für seine symbolische Kraft bemerkenswert. Mit mehr als doppelt so vielen Mitgliedern wie vor zehn Jahren sandte die Gruppe eine Botschaft der Einheit und Resilienz. Doch die inneren Widersprüche, von unterschiedlichen politischen Systemen bis zu konträren geopolitischen Interessen – deuten darauf hin, dass die Zukunft der Gruppe unsicher bleibt.
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