Business Unity South Africa (BUSA) begrüßte das 2026-Budget und lobte die Verpflichtung zur Haushaltsdisziplin und Reformen, warnte aber, dass das Wirtschaftswachstum weiterhin zu schwach sei, um Arbeitslosigkeit signifikant zu verringern.

Haushaltsziele stärken das Vertrauen

BUSA-Chef Khulekani Mathe hob mehrere wichtige Erfolge der letzten Jahre hervor, darunter das Verlassen der FATF-Gray-Liste und die Stabilisierung der Schulden. Diese Entwicklungen zeigten laut Mathe, was möglich sei, wenn das Land sich auf die richtigen Prioritäten konzentriere und zusammenarbeite.

Laut Mathe erforderte das Verlassen der FATF-Gray-Liste koordinierte Bemühungen zwischen Regierungsbehörden, Agenturen und dem Privatsektor. Er betonte, dass die Konsolidierung der Finanzen begonnen habe, um das Vertrauen des Marktes wiederherzustellen, und nannte dies grundlegende Schritte, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen.

Keine Steuererhöhungen bei Schließung von Defizit

BUSA lobte das Budget für die politische Sicherheit, insbesondere in Bezug auf Steuern. Verbesserte Steuerverwaltung und Ausgabenkontrollen haben ausreichend Einsparungen erbracht, um ein prognostiziertes Defizit von 20 Milliarden Rand für 2026/27 ohne zusätzliche Steuererhöhungen zu schließen.

Die Organisation begrüßte gezielte Entlastungsmaßnahmen, einschließlich Unterstützung für kleine Unternehmen und Haushalte. Diese Maßnahmen, sagte BUSA, lindern die finanzielle Belastung von Haushalten und Unternehmern und fördern das Wachstum.

Kommunale Probleme hemmen den Aufschwung

Trotz der positiven Haushaltsprognose warnte BUSA, dass das abnehmende Leistungsvermögen der lokalen Regierung den Aufschwung gefährde. Mathe sagte, dass trockene Wasserhähne, Schlaglöcher, Abwasser auf den Straßen und nicht funktionierende Ampeln zu Alltagserlebnissen geworden seien, die das Vertrauen untergraben.

Er argumentierte, dass die im Budget angekündigten Maßnahmen nicht ausreichen, um die kommunale Dysfunktion zu beheben, die direkte Kosten für Haushalte und Unternehmen verursacht. Laut Mathe müsse die Regierung dringender handeln, um die Dienstleistungen zu verbessern und das öffentliche Vertrauen in die lokale Verwaltung wiederherzustellen.

BUSA stellte fest, dass die Budgetzuweisungen mit den Prioritäten übereinstimmen, die der Präsident in seiner Rede zur Lage der Nation (SONA) genannt hat, einschließlich Infrastrukturausbau, Arbeitsplatzschaffung und wirtschaftliche Transformation. Dieser Zusammenhang zeige laut der Organisation eine verbesserte Koordination innerhalb der Regierung, betonte aber, dass jetzt die Umsetzung der Versprechen folgen müsse.

Strukturelle Reformen und Rolle des Privatsektors

BUSA erkannte Fortschritte unter Operation Vulindlela an, insbesondere in den Bereichen Energie, Verkehr und Logistikreformen. Mathe sagte, dass die Teilnahme des Privatsektors, ergänzt durch laufende öffentlich-private Partnerschaften, entscheidend sei, um das Wachstumspotenzial der südafrikanischen Wirtschaft zu entfesseln.

Er bestätigte, dass die Wirtschaft bereit sei, mit der Regierung zusammenzuarbeiten, um Investitionen zu steigern, strukturelle Reformen zu beschleunigen und Arbeitsplätze zu schaffen. Obwohl er das 2026-Budget als glaubwürdig und stabilisierend begrüßte, war die Botschaft von BUSA klar: Die Haushaltsreparatur ist in Gang, aber schnelleres Wachstum und stärkere lokale Regierungsführung entscheiden, ob der Aufschwung in allgemeine Wohlstand umschlägt.

Laut Mathe sei ein nachhaltig höheres Wachstum entscheidend, um Arbeitsplätze zu schaffen und langfristige Investitionen zu ermöglichen. Er fügte hinzu, dass die positiven Entwicklungen genutzt werden müssten, um die Wachstumsrate zu erhöhen, was jetzt der Schwerpunkt aller Bemühungen sein müsse.

Trotz der Übereinstimmung des Budgets mit nationalen Prioritäten bleiben die Probleme in der kommunalen Verwaltung ein kritischer Hindernis für den wirtschaftlichen Aufschwung. Die Auswirkungen dieser Probleme spüren Haushalte und Unternehmen direkt, die täglich mit Störungen und Ineffizienzen in der öffentlichen Versorgung konfrontiert sind.

Beim Weiterkommen des Landes liegt der Schwerpunkt auf der Umsetzung der im Budget genannten Reformen, um sicherzustellen, dass die Haushaltsdisziplin gewahrt bleibt, während die strukturellen Herausforderungen, die Wachstum und Entwicklung behindern, angegangen werden.