Dolly Parton wurde auf einem Privatfriedhof in Nashville neben ihrem Ehemann Carl Dean beerdigt. Die Beisetzung fand am Samstag statt. Die letzte Ruhestätte ist der Woodlawn Memorial Park and Mausoleum, wo Dean bereits im März 2025 bestattet wurde. Eine kupferne Grabtafel trägt bereits Partons Namen, neben dem ihres Mannes und einer Darstellung ihres Tennessee-Hauses.
Private Beisetzung und öffentliche Tributen
Amelia Young von Nashville’s NewsChannel 5 teilte Fotos von Partons Grabstätte auf Social Media. Der Friedhof hatte Seidenbänder und Gasteinträge aufgestellt, damit Fans ihre Aufwartung machen konnten. Der Friedhof bat zudem, Tributen auf Social Media mit der Nennung @dollyparton abzugeben. Anstelle von Blumen bat die Familie um Spenden für das Imagination Library von Dolly Parton, ein Leseprogramm, das Millionen Bücher an Kinder verteilt hat.
Erinnerungen und Erbe
Partons Enkelin Lainey Parton teilte auf Instagram eine herzergreifende Gedenkrede nach der Beisetzung. Sie beschrieb ihre Großmutter als ständige Quelle der Unterstützung, schrieb sie: „Schon als kleines Kind wusste meine Großmutter immer, wie sie mich fühlen ließ, dass ich genug war. Sie ließ meine Träume nie zu groß erscheinen oder mich fühlen, als könnte ich etwas nicht erreichen. Sie glaubte an mich, bevor ich selbst wusste, wie ich an mich glauben sollte.“
Lainey reflektierte zudem auf die tiefen Bande zwischen Dolly und ihrem verstorbenen Ehemann: „Da sie keine eigenen Kinder hatte, machte sie uns immer das Gefühl, als wären wir ihre.“ Die Gedenkrede zeigte die Zuneigung und Bewunderung, die die Familie für Parton empfand, die im Alter von 79 Jahren nach einer langen Karriere im Musik- und Unterhaltungsgeschäft starb.
Woodlawn Memorial Park und Country-Legenden
Der Woodlawn Memorial Park and Mausoleum, der größte Friedhof in Nashville, ist der letzte Ruheort vieler Country-Legenden. Dazu gehören George Jones, Tammy Wynette, Eddy Arnold, Marty Robbins und Porter Wagoner, Partons ehemaliger Mentor. Sie schrieb „I Will Always Love You“ als professionelles Abschiedslied von Wagoner, als sie 1973 sein Label verließ. Das Lied wurde später zu einem weltweiten Hit für Whitney Houston.
Die Beisetzung von Dolly Parton war eine intime Veranstaltung, an der nur engere Familienmitglieder teilnahmen. Die langjährige Ehe des Paares war von tiefem Respekt und Zuneigung geprägt, doch Dean vermeidete nach einer Preisverleihung 1967 öffentliche Auftritte. Parton erzählte einst im Dumb Blonde-Podcast, dass Dean ihr nach dem Event sagte: „Schau, ich wünsche dir alles Gute, und du darfst alles tun, was du willst, aber frag mich nie wieder, ob ich zu einem dieser blöden Events komme, denn ich komme nicht.“ Er kehrte nie wieder zu solchen Veranstaltungen zurück.
Trotz Deans Abneigung gegen öffentliche Auftritte teilte das Paar ein ruhiges, liebevolles Leben voller Reisen, Mahlzeiten und gemeinsamer Zeit. Parton sagte einst gegenüber E! News, dass sie und Dean „einfach nur ihre Zeit miteinander genossen“, oft Reisen mit dem Wohnmobil unternahmen oder Picknicks am Fluss machten. Die Verbindung zwischen dem Paar, obwohl privat, war offensichtlich eine große Stütze und Kraftquelle für beide.
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