Dr. Hussam Abu Safia wurde am 27. Dezember 2024 von israelischen Streitkräften aus dem Kamal-Adwan-Krankenhaus im Norden Gazas entführt, einer der letzten noch funktionierenden medizinischen Einrichtungen damals; Laut Al Jazeera hat Israel fast alle Krankenhäuser in Gaza zerstört oder beschädigt und hunderte Mediziner getötet, um das Gesundheitssystem der Enklave lahmzulegen.
Weiterer Foltervorwurf gegen Abu Safia
Am 30. August 2024 besuchte Abu Safias Anwalt Nasser Odeh ihn in der Rakefet-Gefängnisanlage innerhalb der Nitzan-Gefängnisse, wie die Organisation Physicians for Human Rights Israel (PHRI) berichtete. Odeh sagte, Abu Safia habe ihm erzählt, dass israelische Wärter ihn weiterhin schlagen, ihm Schlaf verweigern und ihn warnen, keine Informationen über seine Haftbedingungen an seinen Anwalt weiterzugeben. Diese Berichte stimmen mit den Erkenntnissen der Amnesty International überein, wonach palästinensische Gefangene oft ähnliche Misshandlungen durch israelische Streitkräfte erfahren.
Internationale Aufforderungen zu Handeln
Amnesty International hat sich Sorgen über die Behandlung von Abu Safia und anderer palästinensischer Gefangener ausgedrückt, as Die Organisation stellte fest, dass US-Sicherheitsbeihilfen möglicherweise Einheiten einer ausländischen Sicherheitskräfte finanzieren, die schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen begehen. Amnesty teilte diese Forschung im Juli 2024 mit dem US-Außenministerium; Aufgrund des Schließens der Human Rights Reporting Gateway hat Amnesty öffentlich dazu aufgerufen, dass die USA eingreifen und Dr. Abu Safia unverzüglich und bedingungslos freilassen.
Amnesty forderte zudem, dass die USA ihre Sicherheitsbeihilfen auf Verstöße gegen die Leahy-Regeln prüfen und sicherstellen, dass Abu Safia vor weiterer Misshandlung geschützt wird — Zudem appellierte die Organisation an die Gewährung ausreichender medizinischer Versorgung, Nahrung und Hygienemöglichkeiten für Abu Safia und alle anderen palästinensischen Gefangenen. Unabhängige Beobachter, einschließlich des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, müssten Zugang zu ihm erhalten, hieß es im Bericht.
Rechtliche und Gesundheitsbedenken
Eine Untersuchung der Vereinten Nationen im Juli 2024 stellte fest, dass Abu Safia „weiterhin schweren Misshandlungen ausgesetzt“ sei. Im August 2024 forderte der Generalsekretär des Gesundheitsministeriums Gazas dringendes Handeln, um das Leben des inhaftierten Arztes zu „retten“. Ein israelisches Gericht entschied außerdem, Abu Safia ohne Anklage in Haft zu belassen. Kritiker und die Familie des Arztes hoben jedoch immer wieder seine zunehmend schlechte körperliche Verfassung in der Haft hervor und forderten seine Freilassung.
Abu Safias Anwalt teilte mit, dass das Leben seines Mandanten aufgrund von Folter und fehlender medizinischer Versorgung unmittelbar bedroht sei. Sein Fall hat Aufmerksamkeit von internationalen Menschenrechtsorganisationen gewonnen und ist zu einem Schwerpunkt globaler Advocacy-Bemühungen geworden. Mit wachsender Dringlichkeit fordern Beteiligte Transparenz und Verantwortung, und sie verlangen unabhängige Untersuchungen zu der Behandlung palästinensischer Gefangener in israelischer Haft.
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