Die irische Regierung will 228 Mio. Euro (197 Mio. GBP) in die Verbesserung der Eisenbahnverbindungen zwischen Nordirland und der Republik Irland investieren, meldet die BBC. Davon fließen 193 Mio. Euro (166 Mio. GBP) in die Infrastruktur der Strecke Londonderry-Belfast-Dublin. Zudem werden 35 Mio. Euro (30 Mio. GBP) dafür verwendet, die stündlichen Züge zwischen Dublin und Belfast bis mindestens 2030 aufrechtzuerhalten.
Förderung aus dem Shared Island Fund
Die Mittel stammen aus der letzten Auszahlung des Shared Island Fund der irischen Regierung. Das Programm unterstützt Projekte, die Menschen in der Republik Irland und Nordirland zugutekommen. Geplant ist zudem eine Transferzeit von 15 bis 20 Minuten zwischen den Strecken Dublin-Belfast und Belfast-Derry, um die Verbindungen zwischen den drei Städten zu verbessern.
Weitere Projekte und Investitionen
Euro (862 Mio. Die Minister in Dublin wurden informiert, dass insgesamt über 1 Mrd. GBP) aus dem Fund bereits vergeben wurden. Zudem sind Pläne für weitere 377 Mio. Euro (325 Mio. GBP) bis 2030 für zwölf neue Projekte genehmigt. Zudem will die Regierung 3 Mio. GBP in Cricket-Anlagen auf dem Stormont-Gelände in Belfast investieren, wie Teil der Planungen für die Mitveranstaltung von Spielen in Nordirland bei der Männer-T20-Cricket-Weltmeisterschaft 2030. Cricket Ireland und die Northern Ireland Civil Service Sports Association investieren jeweils 1 Mio. GBP (1,15 Mio. Euro) in die Erweiterung der Sportstätten.
Extremwärme stoppt Heritage-Züge
In einer anderen Entwicklung hat die Severn Valley Railway (SVR) alle Dienste für Mittwoch und Donnerstag abgesagt, da der britische Wetterdienst eine rote Warnung vor extremer Hitze ausgelöst hat. Die historische Dampfbahn, die zwischen Bridgnorth in Shropshire und Kidderminster in Worcestershire verkehrt, betonte, dass das Wohlergehen von Mitarbeitern und Kunden im Vordergrund stehe. Lesley Carr, Sprecherin der SVR, erklärte, mehrere Lokführer seien in den letzten Tagen bereits von der Hitze betroffen gewesen. Die Bahn wolle Passagiere und Mitarbeiter nicht gefährden. Die rote Warnung des Met Office deutete darauf hin, dass der Juni in Großbritannien mit Temperaturen über 35 Grad Celsius den heißesten Tag seit 1976 erleben könnte.
Carr beschrieb die Fußböden der Dampfloks als „unerträglich“ in der Hitze. Selbst das Verlassen des Zuges auf den heißen Bahnsteigen bringe keinen Erleichterung. Die SVR habe Besucher kontaktiert, die für die nächsten beiden Tage gebucht hatten, und ihnen Optionen angeboten. Die Dienste sollen ab Samstag wieder aufgenommen werden.
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