Jackass: Best and Last. Der letzte Film der ikonischen Comedy-Stunt-Serie hat als bittersweet Abschied von der älter werdenden Besetzung Aufmerksamkeit gewonnen; der Film zeigt Johnny Knoxville, Steve-O und andere langjährige Mitglieder, die seit über zwei Jahrzehnten unkonventionelle Stunts ausführen. Laut Variety ist der Film sowohl unterhaltsam als auch etwas melancholisch, wobei Knoxville ehrliche Emotionen beim Abschluss der Serie zum Ausdruck bringt.

Von Not zu Ruhm

Bevor Jackass Steve-O zum Star machte, stand er vor großen Herausforderungen – laut Infobae verdiente er weniger als 1.500 US-Dollar für die gesamte erste Staffel von Jackass. In einem Interview enthüllte er, dass er damals obdachlos war und überlebte, indem er als Clowns in Nachtclubs, Kreuzfahrtschiffen und Reisezirkussen auftrat. „Nach fünf Tagen Dreharbeiten war ich erschöpft, mit Kater und wurde von einem Hai gebissen, also schrieb ich auf, was ich für die Show dachte“, sagte er. Seine finanzielle Situation war so schlecht, dass seine Schwester ihn vor der Premiere des Programms rauswarf, sodass er weder einen Job noch ein Zuhause hatte.

Jackass 2026: Letzter Stunt und Streaming-Pläne

Der Film, der am 26. Juni 2026 veröffentlicht wurde, ist der sechste und letzte Film der Serie. Laut Decider wird er nur in Kinos und nicht auf Streaming-Plattformen wie Netflix oder Amazon Prime Video angeboten. Der Chicago Tribune berichtet, dass der Film Archivmaterial und Wiederholungen früherer Stunts enthält, wie etwa Johnny Knoxville, der sich 1998 mit einer.38 Smith & Wesson Pistole in die Brust schoss. Der Film endet mit der Besetzung, die Prostata-Untersuchungen und andere Alterswitze bestreitet, was den Abschluss ihrer Karrieren signalisiert.

Erbe und Rückblick

Der Guardian und Variety bemerken beide die traurigen Untertöne des Films. Während die Jackass-Serie nie für Reflektion bekannt war, erkennt Best and Last subtil den Alterungsprozess der Besetzung an. Johnny Knoxville, der mittlerweile in die 50er Jahre kommt, ist offensichtlich emotional über das Ende der Serie. Der Film enthält eine Mischung aus neuem und bisher unveröffentlichtem Material, doch es ist nicht so vollgepackt mit neuen Stunts wie frühere Teile. Laut Variety liegt der Reiz des Films darin, dass die Darsteller immer noch nicht glauben können, dass sie weiterhin das tun, was sie lieben, trotz der körperlichen Belastung. Der Chicago Tribune beschreibt den Film als passenden, wenn auch traurigen Abschluss der 26-jährigen Serie.