Weitere Einzelheiten zu den jüngsten Vorwürfen gegen den 49ers-Besitzer Jed York und dessen anschließendem ‘no contest’-Plea zu einer Straftat in Ohio sind erwartet, wobei der California Post zufolge die zusätzlichen Informationen Yorks öffentliches Image nicht verbessern werden.

York nutzte Alias ‘Joe’, um mit prostitutionsrelevantem Inserat zu kommunizieren

Laut Bericht kontaktierte York mehrfach ein Dummy-Inserat für eine Prostitutionsangebot, bevor er einen Treffpunkt am Sonntagmorgen vereinbarte. Der erste Kontakt erfolgte am Tag vor dem Treffen. York soll dabei den Alias ‘Joe’ verwendet haben.

Die Ermittler dokumentierten die Kommunikation in einem offiziellen Bericht. Demnach kontaktierte York die Person und stellte sich als Joe vor, um ihr mitzuteilen, dass er sie besuchen wolle. Am Samstag danach fragte er erneut nach, ob sie verfügbar sei.

Nachdem er keine Antwort erhalten hatte, versuchte York es erneut um 9:11 Uhr Ortszeit am Sonntagmorgen. Er fragte, ob die Person frei sei, und zeigte Interesse an einem Treffen. York gab an, er reise von Boardman nach East Palestine und bat um eine Adresse. Zudem fragte er nach dem Preis für eine Stunde.

York zahlte 160 Dollar für den Service

York erfuhr, dass der Grundpreis 160 Dollar betrug, wobei eine zusätzliche Gebühr von 20 Dollar für ungeschützten Sex anfiel. Er stimmte dem Preis von 160 Dollar zu und gab an, er werde zu einer fiktiven Parzellennummer im Trailer-Park fahren. Der Trailer-Park-Besitzer bestreitet, dass die in der Aktion verwendeten Adressen zu seinem Park gehören, was diese neue Information widerspricht.

York wurde am Trailer-Park um 9:35 Uhr Ortszeit festgenommen. Er trug 160 Dollar Bargeld bei sich, und eine Testnachricht bestätigte, dass sein iPhone für die Vereinbarung genutzt wurde. Er fuhr zu diesem Zeitpunkt ein Mietwagen der Marke AVIS.

York bleibt nach Plea stumm, NFL prüft Fall

York hat sich seit seiner Festnahme und seinem Plea zu den Anklagepunkten ‘unruhiges Verhalten’ und ‘Besitz krimineller Werkzeuge’ nicht öffentlich geäußert. Er erhielt eine Haftstrafe von zwei Tagen und eine Geldstrafe von 1150 Dollar. Der NFL prüft den Fall derzeit unter ihrem Personal Conduct Policy. Die Vereinsbesitzer der Liga sind am Mittwoch in Atlanta zu einer Sitzung zusammengekommen.