Zwei Ambulanzfahrzeuge. Die von der in London ansässigen jüdischen Wohltätigkeitsorganisation Lishalim betrieben werden, wurden am Mittwoch gezielt in der nordöstlichen Bezirkschaft Hackney in Brand gesetzt, berichtete die Associated Press. Die Fahrzeuge. Die zur Transportierung älterer und verletzlicher Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft genutzt werden, wurden nach einem Brand in den frühen Morgenstunden mit erheblichen Schäden gefunden — Die örtlichen Polizeibehörden bestätigten, dass der Vorfall als antisemitischer Angriff behandelt wird, und Ermittler arbeiten daran, den Hintergrund und mögliche Täter zu ermitteln.

Einzelheiten des Vorfalls und Reaktion der Gemeinschaft

Der Brand wurde um 2:30 Uhr örtlicher Zeit gemeldet, und die Notdienste kamen kurz darauf an, as Laut einer Erklärung der Metropolitan Police wurden die Fahrzeuge mit Brandspuren gefunden, und bei dem Brand wurden keine Personen verletzt. Zeugen beschrieben die Ambulanzfahrzeuge als in einem schlechten Zustand, wobei eines von ihnen teilweise geschmolzen war; Sarah Cohen, Direktorin der Organisation, äußerte sich über den Angriff bestürzt. In einer Erklärung sagte sie: „Dies ist nicht nur ein Angriff auf unsere Fahrzeuge – es ist ein Angriff auf unsere Gemeinschaft, unsere Werte und unser Recht, mit Würde zu leben.“

Lishalim betreibt jährlich über 144 Episoden von Gemeinschaftsunterstützungsprogrammen und bietet kritische medizinische und soziale Dienste für jüdische Bewohner Londons an — Die betroffenen Ambulanzfahrzeuge gehörten zu ihrem mobilen Reaktions-Team, das Menschen mit Bewegungsproblemen und chronischen Erkrankungen unterstützt. Der Verlust der Fahrzeuge hat die Organisation dazu gezwungen, alternative Transportmöglichkeiten für ihre Kunden zu suchen, wobei einige Dienste bereits verzögert werden.

Gemeinschaftsmitglieder sammelten sich kurz nachdem der Brand gelöscht war, einige hielten Schilder, die den Angriff verurteilten, und andere beteten für die Sicherheit der jüdischen Gemeinschaft, while Ein lokaler Rabbi, David Rosen, bezeichnete den Vorfall als „einen eiskalten Erinnerung an die Zunahme von Antisemitismus in ganz Großbritannien“. Er fügte hinzu: „Dieser Angriff war nicht zufällig – er war gezielt, und er sendet eine Botschaft, dass wir uns nicht in unseren eigenen Nachbarschaften sicher fühlen.“

Größeres Kontext der steigenden Antisemitismus

Der Vorfall ereignete sich inmitten einer wachsenden Welle antisemitischer Vorfälle in Großbritannien, and Laut einem Bericht des Holocaust Educational Trust im Jahr 2023 stiegen antisemitische Hassverbrechen um 14 % gegenüber dem Vorjahr. Der Bericht erwähnte auch einen Anstieg um 22 % in den antisemitischen Vorfällen, die der Polizei gemeldet wurden, im Jahr 2022. In derselben Periode berichteten 75 % der Juden in Großbritannien, dass sie eine Form von Antisemitismus erlebt hatten, einschließlich Belästigung und Drohungen.

Dieses Jahr zuvor ereignete sich ein ähnlicher Vorfall in Manchester, bei dem eine Synagoge mit antisemitischen Schmierereien beschmiert wurde. Die Metropolitan Police hat seitdem eine nationale Kampagne gestartet, um Antisemitismus zu bekämpfen, einschließlich verstärkter Patrouillen um jüdische Gemeindezentren und Synagogen. Die Behörden gestehen jedoch zu, dass die Ausmaße des Problems weiterhin wachsen, mit vielen Vorfällen, die nicht gemeldet werden.

Die Polizei hat nicht ausgeschlossen, dass eine größere Organisation hinter dem Angriff auf die Ambulanzfahrzeuge steckt. Eine Sprecherin der Metropolitan Police sagte: „Wir betrachten diesen Vorfall als ernsten antisemitischen Vorgang und arbeiten eng mit der jüdischen Gemeinschaft zusammen, um deren Sicherheit zu gewährleisten.“ Die Polizei hat auch gebeten, dass sich Personen, die Informationen haben, melden, und bietet eine spezielle Hotline zur Meldung von Hassverbrechen an.

Der Vorfall hat auch Kritik von nationalen Führern ausgelöst. Premierminister Rishi Sunak bezeichnete ihn als „Schande und eine ernste Bedrohung für die Werte unseres Landes.“ Er versprach, mit jüdischen Organisationen zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass solche Angriffe mit schnellem und entschlossenen Handeln begegnet werden. Gleichzeitig hat das Home Office angekündigt, eine Überprüfung der Gesetzgebung zu Hassverbrechen vorzunehmen, die bis Ende des Jahres abgeschlossen werden soll.

Was kommt als Nächstes für die jüdische Gemeinschaft und die Behörden

Während die Ermittlungen weiterlaufen, arbeitet Lishalim mit lokalen Behörden zusammen, um ihre Dienste wiederherzustellen. Die Organisation hat bereits Spenden aus verschiedenen Teilen Großbritanniens erhalten, wobei einige jüdische Gruppen angeboten haben, vorübergehend Fahrzeuge zu leihen. Die finanziellen Kosten für die Reparatur oder den Ersatz der Ambulanzfahrzeuge werden jedoch erheblich sein, mit Schätzungen in Höhe von mehreren hunderttausend Pfund.

Die Metropolitan Police bestätigte, dass bislang keine Festnahmen erfolgt sind, doch sie verfolgen mehrere Hinweise, einschließlich Überwachungsvideos aus der Region. Die Polizei hat auch die Patrouillen in Hackney und umliegenden Gebieten verstärkt, mit Fokus auf die Überwachung möglicher Bedrohungen für jüdische Gemeindevermögen.

In den nächsten Wochen erwarten die jüdischen Gemeinschaften eine Reihe von Veranstaltungen, um Bewusstsein für den Vorfall zu schaffen und nach stärkerer Schutzmaßnahmen zu rufen. Zu diesen Veranstaltungen zählen Townhall-Meetings, interreligiöse Dialoge und öffentliche Demonstrationen. Gleichzeitig bereitet das Home Office neue Richtlinien für lokale Polizeibehörden vor, die beschreiben, wie sie auf antisemitische Vorfälle reagieren sollen.

Für den Moment bleibt der Fokus auf der Sicherstellung der Sicherheit der jüdischen Gemeinschaft und der Verantwortung der Täter. Wie ein lokaler Bewohner sagte: „Dies ist nicht nur über zwei Ambulanzfahrzeuge – es geht um die Sicherheit jeder Person in unserer Gemeinschaft. Wir werden nicht untätig bleiben, während Hass sich ausbreitet.“