Antonio Jose De Abreu Vidal Filho, 29, wurde von der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) in Rye, New Hampshire, festgenommen. Er war 2023 in Brasilien wegen 11 Morden im Zusammenhang mit dem Massaker von Curio 2015 verurteilt worden. Laut der Website der U.S. Immigration and Customs Enforcement (ICE) erhielt Vidal im Juni 2023 im brasilianischen Bundesstaat Ceará eine Strafe von 275 Jahren und elf Monaten.
Hintergrund des Massakers von Curio
Das Massaker von Curio fand im November 2015 in der Nachbarschaft Curio in Fortaleza, Brasilien, statt. Vidal wurde gemeinsam mit drei weiteren brasilianischen Polizisten verurteilt. Sie wurden wegen 11 Mordankündigungen, versuchten Mordes sowie körperlicher und geistiger Folter verurteilt. Nach seiner Verurteilung wurde ein Interpol-Roten Hinweis für Vidal ausgestellt, was ihn als internationalen Flüchtling markierte.
Festnahme und Rechtsverfahren
Vidal wurde ohne Zwischenfälle von Beamten der Enforcement and Removal Operations (ERO) Boston in Rye, New Hampshire, festgenommen. Er bleibt in ICE-Betreuung, bis ein Verhör vor einem Bundesimmigrationsrichter stattfindet. Die Festnahme erfolgte in Zusammenarbeit mit Interpol, der internationalen Polizeiorganisation, die weltweit Strafverfolgungsbehörden bei der Datenaustausch und -zugriff unterstützt.
Weitere Personen mit dem Namen José De Abreu
Während Vidal der Hauptverdächtige in diesem Fall ist, gibt es andere Personen mit dem Namen José De Abreu, die in anderen Zusammenhängen genannt werden. So spielt beispielsweise der Fußballverein Ji-Parana FC in Brasilien seine Heimspiele im Estádio Municipal José de Abreu Bianco. Der Stadionname stammt von einem anderen José De Abreu, einer lokalen Persönlichkeit in Rondônia, Brasilien.
Zudem hat sich im Baseball José Altuve, der venezolanische Spieler der Houston Astros, kürzlich Bob Abreu übertroffen und damit den viertbesten Platz auf der Liste der besten venezolanischen Major League Baseball (MLB)-Spieler erreicht. Altuve erzielte am 1. April 2025 seinen 2.473. Karriere-Treffer.
Außerdem starb ein weiterer José E. R. da Silva, 54, Juwelier aus Warren, Rhode Island, unerwartet am 3. Februar 2026. Er war für seine Arbeit in der Schmuckbranche und seine Beiträge zur Gemeinschaft in Attleboro, Massachusetts, bekannt. Seine Traueranzeige wurde vom Farley Funeral Home veröffentlicht.
Währenddessen endete im Fürstentum Liechtenstein das Musik:Arte Festival erfolgreich seine zweite Ausgabe über das Osterwochenende. Das Festival, das sich auf klassische Kammermusik konzentriert, präsentierte Aufführungen von 14 internationalen Künstlern und zog etwa 500 Zuschauer an.
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