Terrie Moore aus Langley City hat den Daryl Thompson Lifetime Achievement Award von Sport BC für ihre jahrzehntelange Arbeit erhalten. Sie hat Sport für Athleten mit Behinderungen geöffnet. Sport-BC-Vertreter kündigten die Auszeichnung am 17. Februar an. Sie lobten ihren Einsatz in Para-Cycling, Para-Taekwondo und bei Paralympics.

Moores Weg begann in den 1970er Jahren im Percy-Norman-Schwimmclub in Vancouver. Ein Schwimmer mit Kopfverletzung wollte an Behindertensportveranstaltungen teilnehmen. Er wurde abgelehnt, da seine Behinderung nicht in die Kategorie Querschnittlähmung passte. „Einer der Schwimmer kam zu mir, er hatte eine Behinderung und wollte zu den Behindertenspiele“, erinnerte sich Moore.

Sie kontaktierte Physiotherapeuten und Freizeittherapeuten. Gemeinsam fanden sie eine internationale Organisation, die den Athleten aufnahm. Sie sammelten Spenden für seine Teilnahme. Dieser Erfolg weckte Moores lebenslange Leidenschaft für den Parasport.

Moore gründete Sportability mit, eine registrierte Wohltätigkeitsorganisation für Bewegungsprogramme behinderter Menschen. Sie half bei der Gründung der Cerebral Palsy Sports Association of British Columbia und ihrer kanadischen Pendantorganisation. Sie war in Para-Cycling und Para-Taekwondo engagiert. Moore nahm an sechs Paralympics teil: Sydney 2000, Athen 2004, Peking 2008, London 2012, Rio 2016 und Tokio 2020. Zweimal trug sie die Fackel.

„Es war kein geplanter Karriereweg“, sagte Moore Journalisten. „Es begann mit einem Athleten. Und es wuchs von da an.“

Der Preis ist nach dem bekannten British-Columbia-Athleten, Trainer und Verbandsmann Daryl Thompson benannt. Die BC Games Society sponsert ihn. Die Verleihung findet am 5. März im Fairmont Hotel Vancouver statt, vor den 58. Sport-BC-Athlet-des-Jahres-Auszeichnungen.

„Ich war total schockiert“, sagte Moore zur Bekanntgabe. „Es war sehr emotional.“ Die Laudatio hebt ihre über 45 Jahre für Behinderten- und Parasport hervor.

Anfangs wurden körperliche Behinderungen im Wettkampfsport ignoriert. „Einer der Gründe, warum ich mich einmischte, war, dass man nicht anerkannte, dass Menschen mit körperlichen Behinderungen unterstützt werden sollten, um zu konkurrieren und Sport zu treiben“, erklärte sie. Ihr Ziel: Athleten ein volles Leben ermöglichen, ebenbürtig mit Nicht-Behinderten. Sie bleibt eine lautstarke Unterstützerin der Paralympics.

Moore ist formell im Ruhestand. Sie zog von British Columbia nach Saskatchewan, näher an ihre jüngste Tochter und ihr neues Enkelkind. Ihr Einfluss wirkt weiter durch die Organisationen, die sie schuf, und die Athleten, die sie förderte.

Sport-BC-Vertreter betonen Moores Rolle beim Schaffen neuer Wege. Vom einzelnen Schwimmer bis zu internationalen Bühnen hat sie Chancen für behinderte Athleten in Kanada und weltweit verändert.