Hangrutsche in Flüchtlingslagern in Cox’s Bazar

Hangrutsche zerstörten zwischen Sonntagabend und Montagsmorgen vier Stellen in Flüchtlingslagern in Cox’s Bazar; Die Unterkünfte wurden unter Schlamm und Trümmern begraben, während die darin lebenden Menschen schliefen.

Suche nach Verletzten und Opfern

Rettungskräfte fanden sieben Leichen. Eine weitere Person wurde von Flüchtlingen gefunden — Dollar Tripura, ein Beamter der zivilen Verteidigung in Cox’s Bazar, teilte der Associated Press mit, though Die Polizei berichtete, dass ein Bangladescher ums Leben kam, als ein Hang seine Hütte begrub.

Ali Ahmed, ein Rohingya-Flüchtling, sagte, dass seine Eltern und sein jüngerer Bruder umgekommen seien, als ihre Unterkunft eingestürzt sei. „Wir flohen aus Myanmar im Jahr 2017, um Verfolgung zu entgehen. Jetzt habe ich meine Familie auch hier verloren, und ich weiß nicht, was mich in Zukunft erwartet“, sagte er der Nachrichtenagentur Reuters.

Flüchtlingslager und Monsunrisiken

Mehr als eine Million Rohingya leben in überfüllten Lagern in Cox’s Bazar, dem größten Flüchtlingslager der Welt. Sie flohen 2017 nach einer Sicherheitsoperation der Armee aus Myanmar. Die meisten Hütten und Unterkünfte bestehen aus Bambus und Plastikplanen, errichtet auf steilen, entwaldeten Hängen, was sie anfällig für Lawinen und Überschwemmungen macht, sobald der Monsun einsetzt.

36 Flüchtlinge starben zwischen 2021 und 2026 bei ähnlichen Lawinen, wie die UN-Flüchtlingsbehörde meldete. Behörden haben etwa 1000 Flüchtlinge von hängenrutschgefährdeten Hängen evakuiert und planen, mehrere Tausend weitere umzusiedeln. Das Wetteramt kündigte in den kommenden Tagen weitere heftige Regenfälle an.

Erneuter Kampf im Rakhine-Staat zwischen der Armee und der Arakan-Armee hat Bedenken ausgelöst, dass mehr Menschen versuchen könnten, über die Grenze nach Bangladesch zu fliehen. Bangladescher Behörden verstärken die Beobachtung angesichts von Berichten über Menschen, die sich an der Grenze sammeln.