Die Demokraten in Maine haben Troy Jackson offiziell als Kandidaten für den US-Senat nominiert, was eine spannende Wahl gegen die republikanische Amtsinhaberin Susan Collins in Aussicht stellt. Jackson, ehemaliger Präsident des Maines Senats, erhielt 566 von 571 Delegiertenstimmen auf einem Parteitag in Bangor, wie NPR berichtete. Sein Sieg markiert das Ende einer chaotischen Suche nach einem Ersatz für Graham Platner, der aufgrund von Vorwürfen von sexuellem Missbrauch aus der Wahl zurückgetreten war.
Ersatz für Graham Platner
Platner, der ursprünglich als demokratischer Kandidat nominiert worden war, zog sich am 10; Juli aus der Wahl zurück, nachdem eine Frau Anfang 2021 einen Vergewaltigungsvorwurf gegen ihn erhoben hatte. Laut Spectrum Noticias leugnete Platner die Anschuldigung, geriet aber unter wachsenden Druck, but Der Maine Democratic Party startete daraufhin einen beschleunigten Prozess, um einen neuen Kandidaten zu finden. Am 25. Juli wurde Jackson auf dem Parteitag schließlich als Kandidat ausgewählt.
„Sie werden behaupten, dass eine Bewegung, getragen von Arbeitnehmern, Susan Collins und all den mächtigen Interessen, die hinter ihr stehen, nicht besiegen kann; Sie irren sich erneut“, sagte Jackson in seiner Siegesrede, wie NPR meldete. „Weil wir können, wir können es gemeinsam tun. Schulter an Schulter können wir Susan Collins besiegen und den Sitz im Senat zurückerlangen.“
Kandidatenfeld
Dreizehn Demokraten hatten sich ursprünglich um die Nominierung beworben, wie Spectrum Noticias berichtete. Dazu gehörten bekannte Persönlichkeiten wie der Staatssekretär Shenna Bellows, der ehemalige Senatspräsident Troy Jackson und der ehemalige Leiter der CDC, Nirav Shah. Andere Kandidaten waren David Costello, der zuvor gegen Platner und Gouverneurin Janet Mills im Primärwahlkampf am 9. Juni angetreten war, sowie Dan Kleban, Mitgründer von Maine Beer Co., der zuvor aus der Wahl ausgestiegen war.
Um für die Nominierung in Betracht zu kommen, mussten die Kandidaten 500 Unterstützungsunterschriften einreichen. Der Prozess fand über Kreisversammlungen statt und endete am 25. Juli in Bangor. Zu den Kandidaten, die die Frist einhielten, gehörten Elizabeth Cote, eine Expertin für Gesundheitspolitik; Elizabeth Dickerson, ehemalige Abgeordnete; und Joseph Leveille, ein ehemaliger Marine-Infanterist aus dem Irakkrieg.
Wichtige Themen und Strategie
Jacksons Kampagne betont das Organisieren aus der Bevölkerung und den Kampf gegen die Einflussnahme von „Machthabern“, wie er in seiner Rede betonte. Die Demokratische Partei konzentriert sich nun darauf, die Kontroversen um Platner hinter sich zu lassen und sich hinter Jacksons Kandidatur zu scharen. In seinen Äußerungen erwähnte Jackson Platner nicht namentlich, wie NPR berichtete.
Mit der Nominierung steht Jackson nun vor der Herausforderung, die Partei hinter einen neuen Kandidaten zu vereinen und gegen Collins, eine etablierte und gut finanzierte Gegnerin, an Momentum zu gewinnen. Die Wahl wird zu den eng umkämpftesten der Midterm-Wahlen 2024 gehören.
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