Maria Bartiromo, prominente Fox News-Rednerin und langjährige Unterstützerin von ehemaligem Präsident Donald Trump, hat das Unternehmen unverzüglich verlassen. Ihr Austritt trat am 9. August 2025 in Kraft, wie CNN und Quellen aus Fox berichteten; Die Auseinandersetzung entstand nach einem internen Konflikt über die Behandlung von Trumps unlauteren Aussagen zu China und der Wahl 2020. Laut Berichten wollte Bartiromo diese Aussagen ausstrahlen, doch die Führung blockierte dies; Sie schickte White House-Mitarbeitern eine Textnachricht mit den redaktionellen Leitlinien von Fox, was als Verstoß gegen ihren Vertrag interpretiert wurde.

Hintergrund der Spannungen

Die Spannungen eskalierten während einer Sendung im Juli, in der Trump unbegründete Behauptungen über China und die Wahl 2020 verbreitete. Bartiromo, die diese Aussagen im Live-Programm thematisieren sollte, wurde daran gehindert. Laut CNN-Quellen schickte sie White House-Mitarbeitern Screenshots der internen Leitlinien von Fox, um zu signalisieren, dass das Netzwerk die Berichterstattung unterdrücke. Dieser Schritt wurde jedoch als Vertragsbruch interpretiert. Bartiromo äußerte sich nicht öffentlich zu ihrem Austritt und gab auch keine Abschiedsrede. Ihr Co-Produzent Patrick Ignozzi wurde ebenfalls entlassen.

Karriere und Einfluss

Bartiromo, 58 Jahre alt, war seit über 12 Jahren bei Fox News. Sie war bekannt für ihre Expertise im Finanzbereich und ihre tägliche Börse-Berichterstattung. Vor ihrem Wechsel zu Fox arbeitete sie fünf Jahre bei CNN und 20 Jahre bei CNBC. Bekannt war sie auch dafür, täglich die Eröffnungsklingel an der New Yorker Börse zu läuten. Nach ihrem Austritt wurden ihre Programme „Mornings with Maria“ und „Maria Bartiromo’s Wall Street“ umbenannt, um ihren Namen aus den Titeln zu entfernen.

Weitere Auswirkungen

Bartiromos Austritt unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen, die Fox News im Umgang mit ihrer Rolle als Nachrichtensender und ihrer engen Verbindung zu Trump und dessen Politik hat. In der Vergangenheit wurde das Netzwerk dafür kritisiert, Verschwörungstheorien zu verbreiten und Desinformation zu minimieren. Ihr Austritt erfolgt zudem im Zuge umfassender Veränderungen in der Führung und redaktionellen Ausrichtung des Senders, der weiterhin seine Rolle in einem polarisierten Medienumfeld gestaltet.