Microsoft kündigte am Montag an. 4800 Stellen in der gesamten Firma zu streichen, was 2,1 Prozent der Belegschaft entspricht; Dies ist Teil der Kostensenkungsmaßnahmen im Zeitalter der künstlichen Intelligenz. Der größte Teil der Stellenstreichungen konzentriert sich auf das Xbox-Geschäft, das im nächsten Jahr etwa 3200 Arbeitsplätze verlieren wird, wie Xbox-Chef Asha Sharma in einer internen Mitteilung an die Mitarbeiter erklärte. Die Kündigungen umfassen 1600 Stellen. Die sofort wegfallen. Und weitere 1600 bis Ende des Fiskaljahres 2027. „Ich weiß, dass eine einjährige Umstrukturierung zusätzliche Herausforderungen schafft“, schrieb Sharma. „Leider ist es nicht möglich, alle notwendigen Änderungen an einem Tag vorzunehmen.“.

Strategische Neuausrichtung des Xbox-Portfolios und Studio-Umstrukturierung

Im Rahmen der Neuorganisation werden vier Spielestudios vom Xbox-Geschäft abgespalten und von neuer Führung übernommen. Dies ist laut internen Kommunikationen eine der größten Umstrukturierungen in der Geschichte von Xbox. Laut Sharma arbeitet Xbox mit Margen, die drei- bis zehnmal niedriger sind als bei vergleichbaren Plattform- und Verlagsgeschäften. Das Geschäft trat in die neunte Konsolengeneration mit einer kleineren Installationsbasis und höheren Kosten ein, und der Fokus auf Game Pass, Multiplattform-Spiele und ein breiteres Inhaltsportfolio wuchs nicht im erwarteten Tempo. „Unser Geschäft ist heute nicht gesund“, schrieb Sharma. „Wir müssen Xbox neu starten.“

Investorenbedenken und Finanzleistung

Microsoft war im Jahr 2026 die schlechtest-performende Megacap-Technologieaktie, mit einem Rückgang von 19 Prozent bis Freitag, wie CNBC meldete. Die Investoren werden zunehmend skeptisch gegenüber den hohen Investitionen des Unternehmens in generative KI und der potenziellen Verdrängung traditioneller Unternehmenssoftware durch diese Modelle. Microsoft-Aktien fielen am Montag um 1 Prozent, während der Nasdaq Composite Index um 1 Prozent stieg. Das Unternehmen hatte zudem bereits im Jahr angekündigt, 190 Milliarden Dollar in 2026 zu investieren, was Analystenerwartungen übertroffen und Sorgen um den Cashflow ausgelöst hat, wie La Vanguardia berichtete.

Integration von Claude AI und interne Umstrukturierung

Während der Stellenstreichungen erweitert Microsoft auch sein Angebot an künstlicher Intelligenz. Der von Anthropic entwickelte KI-Assistent Claude wurde in Microsoft 365 integriert, sodass Benutzer Aufgaben wie das Zusammenfassen von Dokumenten, die Analyse von Daten in Excel und das Erstellen von PowerPoint-Präsentationen direkt in der Software durchführen können. Die Integration wurde im April 2026 offiziell angekündigt und markiert eine wichtige Entwicklung im KI-Bereich. Laut Blogthinkbig.com positioniert sich Claude damit als direkter Wettbewerber von Microsoft Copilot innerhalb des Microsoft 365-Netzwerks. Das Unternehmen hat sich in den vergangenen Monaten 2025 und 2026 bereits mehrfach zurückgezogen, darunter eine vorherige Runde mit 9000 Stellenstreichungen im Jahr 2025.