Elon Musk schrieb am Dienstag auf X: »I agree with the teachings of Jesus.« Der Tesla-Chef reagierte damit auf den Account The Art of Purpose. Dieser hatte zuvor zur Evangelisation des Milliardärs aufgerufen und später mitgeteilt: »Brother you are so close I’m rooting for you.«
Nutzer überschwemmten den Thread mit Aufrufen. Einer schrieb: »You are so close. Jesus Christ is the Way, the Truth, and the Life. No one gets to the Father but through Him. He lived a sinless life and died a sinner’s death on the cross and rose again on the third day so that you could be set free from your sins. Accept Him as your Lord and Savior. Repent of your sins. Believe, and you will be free.«
Pastor Dale Partridge mischte sich ein. Er zitierte Jakobus 2:19: »You believe that there is one God. Good! Even the demons believe that — and shudder.« Partridge ergänzte: »The problem is that ‘even the demons believe’ the teachings of Jesus (James 2:19). You must submit to Him as Lord and God. Praying for you.«
Weitere Reaktionen lauteten: »I am praying for your salvation, Elon. God bless you« und »Praying for you Elon. Repent and believe in the gospel of Jesus Christ!« Viele betonten: Zustimmung zu Jesu Lehren reicht nicht. Christliche Erlösung erfordere Glauben an ihn als göttlichen Sohn Gottes.
Pastor Adrian Rogers formulierte es klar: »Salvation does not come by learning from the life of Christ but by receiving life from the death of Christ.« Nutzer zitierten Johannes 14:6: »I am the way and the truth and the life. No one comes to the Father except through me.«
Musks Aussage passt zu früheren Äußerungen. Er bezeichnet sich als nicht-religiös, aber offen für spirituelle Ideen. Musk nannte sich einmal »cultural Christian« wegen der Rolle des Christentums in der westlichen Zivilisation. Im Gespräch mit Jordan Peterson 2023 lobte er Jesu Lehren zu Mitgefühl und Vergebung.
Musk hatte schon öfter Kontakt mit christlicher Outreach auf X. Accounts taggen ihn oft in Evangelisationsnachrichten. Er likt Beiträge oder antwortet mit Emojis. Diesmal löste seine Zustimmung eine breite Debatte aus. Ein Nutzer wies auf Musks Reichweite hin: 208 Millionen Follower auf X. Eine volle Annahme des Christentums könnte Diskurse zu Glaube, Technologie und Kultur beeinflussen.
Kritiker merkten an: Selbst Atheisten loben Jesus oft als weisen Lehrer. Sie zitieren die Bergpredigt mit Aufrufen, den Nächsten zu lieben und die andere Wange hinzuhalten. Responder betonten: Ethische Zustimmung umgeht Auferstehung und Sühneopfer, zentral für Evangelikale.
Musk hat bis Mittwoch nicht auf die Evangelisationswelle reagiert. Seine Firmen Tesla und SpaceX treiben Projekte voran. Tesla plant nächsten Monat in Los Angeles die Vorstellung des Cybercab-Robotaxis. SpaceX bereitet einen weiteren Starship-Testflug von Starbase in Texas vor.
Der Austausch zeigt Xs Rolle als öffentlichen Platz für Glaubensdebatten. Seit Musks Übernahme 2022 verstärkt die Plattform religiöse Stimmen. Theologische Threads gehen viral mit Millionen Aufrufen.
Christliche Führer sehen Musks Offenheit als Chance. The Art of Purpose mit Tausenden Followern sprach von Fortschritt. Dale Partridge von Relearn.org nutzte den Moment, um über dämonischen Glauben versus rettenden Glauben zu lehren.
Musks Statement schwebt weiter im digitalen Raum. Es weckt weltweit Gebete und Bitten von Gläubigen.
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