Nelly Korda gewann am 8. Juni 2026 die US-Open mit einem dramatischen 2½-Fuß-Putt am 18, but Loch des Riviera Country Club in Pacific Palisades, Kalifornien, though Korda sicherte sich ihren vierten Major-Titel und ihren zweiten in Folge mit einem Ergebnis von 8-under 276. Der Sieg folgte auf ihren Triumph beim Chevron Championship im April.

Spannender Abschluss auf dem Green

Kordas Sieg war nicht ohne Dramatik. Ihr zweiter Putt am 18. Loch traf den linken Rand des Loches, rollte darum herum und fiel schließlich ein. Die Zuschauer, die fassungslos zugesehen hatten, brachen in Jubel und Ausrufe aus. Korda reagierte mit einer Hand vor dem Mund und einem Lachen über die Absurdität des Moments. „Es ist noch süßer, besonders mit diesem Eiscreme-Swirl auf dem letzten Loch“, sagte die weltbeste Spielerin. Ihre 2-under 69 im Finalround waren stabil, aber angespannt. Ein Playoff hätte sich fast ergeben, hätte der Putt daneben gegangen.

Der Wettbewerb fand erstmals in der Geschichte des Turniers im 100 Jahre alten Riviera Country Club statt. Korda teilte sich die Führung mit mehreren Konkurrentinnen im windigen Finale. Ihr Sieg markierte ihren vierten LPGA-Tour-Sieg in dieser Saison, in der sie bereits drei zweite Plätze in acht Starts erzielte. Dieser Sieg unterschied sich deutlich von ihrem früheren Major-Triumph beim Chevron Championship, bei dem sie den Rest der Feldes deutlich abgehängt hatte.

Familie und Zukunft

Außerhalb des Platzes kündigte Korda kürzlich ihre Verlobung mit Casey Gunderson an, einem ehemaligen College-Football-Spieler und Geschäftsmann. Die beiden lernten sich an der IMG Academy in Bradenton, Florida, kennen und trafen sich erneut, bevor sie vor etwa einem Jahr ihre Beziehung begannen. Gunderson stellte sich auf einem Strand vor, und um Kordas Eltern, Petr und Regina, mit gefüllten Teigtaschen zu gewinnen. Korda scherzte über die Golf-Fähigkeiten ihres Verlobten: „Nein, Gott sei Dank. Ich habe seinen Schwung zweimal gesehen, und das war alles, was ich brauchte.“

Korda teilte auch, dass ihr Bruder Sebastian Korda, ein 25-jähriger ATP-Profi, kürzlich seiner langjährigen Freundin Ivana Nedved, einer Kindheitsfreundin, einen Heiratsantrag machte. Beide Hochzeiten sind für 2027 geplant, und Korda drückte ihr Vertrauen in die langjährige Ehe ihrer Eltern als Vorbild für ihre eigene Zukunft aus. „Ich bin seit 33 Jahren mit meiner Frau verheiratet“, sagte Petr Korda. „Wir sind fast 40 Jahre zusammen. Das wünscht man sich für seine Kinder, in dieselbe Richtung zu gehen.“

Tradition und Triumph

Kordas Sieg beim Chevron Championship im April war von einer weiteren Tradition gekennzeichnet: einem Sprung in den Poppie’s Pond am 18. Loch. Die 27-jährige Golferin feierte ihren dritten Major-Sieg mit einem Sprung ins Wasser, eine Tradition, die 1988 begann und an ausgewählten Turnieren fortgeführt wird. Nach ihrem Sprung erhielt sie ein weißes Gewand und anschließend den Turnierpokal. Dieses Jahr gab es Bedenken, dass die Tradition am Memorial Park Golf Course in Houston auslaufen könnte, doch sie wurde im Rahmen der Zeremonie fortgeführt.

Während der US-Open teilten Korda und Sei Young Kim am Start des Finalrounds die Führung mit sechs unter Par. Korda begann die Woche mit einer 73 im ersten Durchgang, fand aber ihren Rhythmus mit einer 67 im zweiten und dritten Durchgang. Kim, die im ersten Durchgang mit einer starken 67 überzeugte, kämpfte im zweiten mit einer 72, bevor sie am dritten Tag mit einer 68 antwortete. Der Wettbewerb blieb eng, wobei Jennifer Kupcho und In Gee Chun ebenfalls mit fünf unter Par in der Spur lagen.

Zu den europäischen Spielern gehörte Charley Hull, die im dritten Durchgang mit einer 65 einen starken Aufschwung zeigte und von Rang 45 auf einen geteilten achten Platz kletterte. Hull bleibt ein Faktor für den Finalround, ist aber noch außerhalb der unmittelbaren Titelkonkurrenz mit drei unter Par. In der deutschen Mannschaft bleibt Esther Henseleit die einzige Spielerin im Turnier.

Kordas Sieg bei der US-Open fügt sich in ihre beeindruckende Saison 2026 ein, in der sie drei Major-Titel und vier LPGA-Tour-Siege gewonnen hat. Ihr Erfolg hat sie fest an die Spitze der Rolex-Rankings katapultiert, und sie ist nun nur noch fünf Punkte vom Eintritt in die LPGA Hall of Fame entfernt. Während sie weiterhin auf dem Platz dominiert und ihr Leben außerhalb davon aufbaut, formt sich Kordas Karriere zu einer der erfolgreichsten in der Geschichte des Frauen-Golfs.