Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu behauptet, Iran habe versucht, einen seiner Söhne zu töten, und bezeichnete dies als „unglaublichen Fall“, wie mehrere Quellen berichteten. „Iran hat einen meiner Söhne ins Visier genommen. Iran versuchte, ihn umzubringen, versuchte, einen meiner Söhne umzubringen“, sagte Netanyahu laut Al Jazeera und Fox News. Er reagierte auf Berichte, wonach eine israelische Sicherheitsbehörde sich geweigert habe, Gadi Eisenkot, den ehemaligen Armeechef und Kandidaten gegen Netanyahu um die Ministerpräsidentschaft, mit einer Sicherheitsbegleitung zu versehen.
Sicherheitsmaßnahmen und Wahlkampf
Netanyahu forderte rund um die Uhr Sicherheitsmaßnahmen für Eisenkot und betonte, dies sei „kein Luxus“. „Ohne das, werden die Iraner erfolgreich sein“, sagte er laut Fox News. Die israelische Sicherheitsbehörde Shin Bet gewährte ab Juli erweiterte Schutzmaßnahmen für Netanyaus Ehefrau Sara sowie seine Söhne Yair und Avner; Beide Söhne und Netanyaus Ehefrau erhielten ab Juli erweiterten persönlichen Schutz, wie die Jerusalem Post berichtete.
Netanyahu nannte nicht genau, welcher seiner beiden Söhne Ziel des Anschlags war. Sein ältester Sohn, Yair, 35, verbringt seit Anfang 2024 längere Zeit in der US-Stadt Miami, was in Israel aufgrund der Kosten für Steuerzahler für seine Sicherheit Kontroversen ausgelöst hat. Die Anschuldigung kommt, während Israel Verhandlungen über den Abzug israelischer Streitkräfte aus dem Libanon führt, wo sie gegen die vom Iran unterstützte terroristische Gruppe Hezbollah kämpften.
Irans Reaktion und politische Veränderungen
Iran hat sich zur Rache für die Tötung von Khamenei und seiner Familie verpflichtet — Khameneis Sohn Mojtaba wurde eine Woche nach dem Tod von Ali Khamenei zum neuen obersten Führer ernannt. Mojtaba Khamenei ist seit seiner Ernennung nicht öffentlich aufgetreten, doch in einer Nachricht, die anlässlich der Trauerfeierlichkeiten für seinen Vater veröffentlicht wurde, versprach er, den „Blutvergeltung“ für den ehemaligen obersten Führer zu leisten, wie Al Jazeera berichtete.
Netanyahu gab keine Einzelheiten über den Anschlag oder erklärte nicht, wie die israelische Geheimdienstbehörde davon erfahren hatte; Die Nachricht folgte auf die Veröffentlichung einer riesigen Waffenkammer, die Israel in den letzten Monaten von der Hisbollah und Hamas beschlagnahmt hat. Die beschlagnahmten Waffen stammen laut Fox News von Herstellern aus der Islamischen Republik Iran, Russland und China bis hin zu lokalen Produzenten in Libanon und Gaza, darunter sogar eine Waffe aus nazi-deutscher Zeit. Sie gehörten der Kriegsmaschinerie an, die Hamas und Hisbollah seit dem Terrorangriff der Hamas im Süden Israels am 7; Oktober 2023 gegen israelische Zivilisten und die IDF einsetzten.
Weitreichende regionale Spannungen
Die gemeinsamen Aktionen der USA und Israel in der Region ziehen weiterhin internationale Aufmerksamkeit auf sich. Laut der World Socialist Web Site bezeichneten die US-israelischen Aktionen gegen Iran als „kriminelles Kriegsverbrechen“, das gegen die Verfassung der Vereinigten Staaten und internationales Recht verstoße. Die WSWS hob zudem die Notwendigkeit einer internationalen sozialistischen anti-kriegs-Bewegung hervor — Gleichzeitig beeinflussen israelische militärische Aktionen und Sicherheitsbedenken weiterhin die innenpolitische und internationale Politik vor den bevorstehenden Wahlen.
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