Drei karibische Führer – Guyanas Präsident Dr. Mohamed Irfaan Ali, Trinidad und Tobagos Premierministerin Kamla Persad-Bissessar und der dominikanische Präsident Luis Abinader – werden am Samstag, dem 7. März 2026, in Doral City, Florida, an Trumps erster ‘Shield of the Americas’-Konferenz teilnehmen. Der Gipfel bringt 12 lateinamerikanische und karibische Nationen zusammen, um regionale Sicherheitsprobleme wie Migration, organisierte Kriminalität und Drogenhandel zu besprechen.

Der Gipfel markiert eine neue Phase der US-Außenpolitik, die auf hemisphärische Zusammenarbeit bei Sicherheitsfragen setzt. Laut dem Weißen Haus zielt die Konferenz darauf ab, regionale Partnerschaften zu stärken, um gemeinsame Bedrohungen zu bekämpfen. Sprecherin des Weißen Hauses Karoline Leavitt erklärte, der Gipfel solle stärkere Allianzen schaffen, um Herausforderungen für die Amerikas zu bewältigen.

US-Beamte betonten die Notwendigkeit von koordinierten Strategien gegen transnationale kriminelle Organisationen, die über Grenzen hinweg operieren. Der Gipfel will auch die Massenmigration, insbesondere aus Zentralamerika in die USA und andere Teile der westlichen Hemisphäre, adressieren.

Zu den Teilnehmern zählen Führer aus Argentinien, Bolivien, Chile, Costa Rica, Ecuador, El Salvador, Honduras, Panama, Paraguay sowie die drei karibischen Länder. Auffällig ist, dass keine anderen Führer der Karibischen Gemeinschaft (CARICOM) eingeladen wurden. Dies spiegelt die strategische Entscheidung der Trump-Regierung wider, bestimmte Regionen in den Vordergrund zu stellen.

Strategische Bedeutung der eingeladenen Länder

Guyana, eines der am schnellsten wachsenden Länder der Region, hat aufgrund seines wachsenden Ölsektors und seiner wachsenden diplomatischen Rolle strategische Bedeutung erlangt. Die Teilnahme von Präsident Ali unterstreicht das wachsende Engagement des Landes in regionalen und hemisphärischen Gesprächen.

Trinidad und Tobago, ein Schlüsselakteur in der karibischen Sicherheitskooperation, bleibt aktiv in der regionalen Diplomatie. Die Teilnahme von Premierministerin Persad-Bissessar betont das Engagement des Landes für regionale Stabilität und Zusammenarbeit bei der Strafverfolgung.

Unter Präsident Abinader hat die Dominikanische Republik auch im regionalen Sicherheitsgespräch eine zentrale Rolle gespielt, insbesondere in Bezug auf Migration und Kriminalität. Die Einladung zu diesem Gipfel signalisiert die Anerkennung der Regierung ihrer Rolle in der hemisphärischen Sicherheit.

Was Analysten sagen

Experten vermuten, dass der Gipfel einen breiteren Wechsel in der US-Außenpolitik widerspiegelt, der sich auf fokussierte, auf Allianzen basierende Ansätze zur regionalen Sicherheit konzentriert. Analysten vermuten, dass die Ausschluss von anderen CARICOM-Führern auf die Priorisierung von Ländern zurückgeht, die enger mit transnationaler Kriminalität und Migration verbunden sind.

„Dieser Gipfel signalisiert klar, dass die USA Sicherheitskooperation mit Ländern priorisiert, die am stärksten von organiserter Kriminalität und Drogenhandel betroffen sind“, sagte ein regionaler Analyst, der um Anonymität gebeten wurde. „Er zeigt auch eine strategische Ausrichtung auf Länder, die wachsende wirtschaftliche und geopolitische Einflussnahme in der Region haben.“

US-Beamte erklärten, dass der Gipfel sich auf die Stärkung der Informationsaustausch, Sicherheitskooperation und politische Abstimmung zwischen den teilnehmenden Regierungen konzentrieren wird. Leavitt fügte hinzu, dass das Treffen darauf abzielt, „Freiheit, Sicherheit und Wohlstand in unserer Region zu fördern“.

Präsident Trump wird voraussichtlich bei dem Gipfel sprechen und die Bildung einer „historischen Koalition“ betonen, um kriminelle und narkoterroristische Banden zu bekämpfen und die illegale Migration in die USA und die breitere westliche Hemisphäre zu unterbinden.

Der Gipfel findet inmitten wachsender Sorge in der Amerikas über die wachsende Macht transnationaler krimineller Organisationen statt. Beamte haben betont, dass eine einheitliche Antwort auf diese Bedrohungen nötig ist, die die Grenzen immer mehr verwischen und die regionale Stabilität herausfordern.

Ausblickend könnte der Gipfel zu der Einrichtung formeller Mechanismen für eine fortlaufende Sicherheitskooperation führen. Die US-Regierung hat bislang keine konkreten Ergebnisse oder Verpflichtungen aus dem Treffen angekündigt, doch Beamte haben angegeben, dass die Diskussionen sich auf konkrete Schritte zur Verbesserung der regionalen Sicherheit und zur Bewältigung von Migrationsschwierigkeiten konzentrieren werden.