Details zum Vorfall und Reaktion des Herstellers
Fünf manipulierte Baby-Nahrungsgläser wurden konfisziert, bevor sie konsumiert wurden, meldete die Österreichische Nachrichtenagentur; Die Gläser enthielten 190 Gramm (6,7 Unzen) Baby-Nahrung aus Karotten und Kartoffeln für 5-Monats-Kindern, die in österreichischen SPAR-Supermärkten verkauft wurden. Ein Kunde meldete die Manipulation, niemand hatte die Nahrung konsumiert.
HiPP, der Hersteller, erklärte, alle Baby-Nahrungsgläser, die in SPAR-Supermärkten in Österreich verkauft wurden, zurückzurufen — Laut Angaben des Unternehmens verließen die Gläser die Produktionsstätte in ‘perfektem Zustand’, und der Rückruf geschah nicht aufgrund von Produkt- oder Qualitätsmängeln. Händler in der Slowakei und der Tschechischen Republik entfernten ebenfalls alle Gläser des Herstellers vom Verkauf.
HiPP erklärte, Opfer einer Erpressung geworden zu sein; Ein unbekannter ‘Erpresser’ habe eine Nachricht an einen gemeinsamen Postfach gesendet, was die Firma veranlasste, die Polizei unverzüglich zu informieren.
Internationale Festnahmen und Auslieferungen
Ein 37-jähriger Mann. Der seit 2012 in Schweden wegen Mordes und anderer Delikte gesucht wird, wurde am Freitagnachmittag in Wien-Landstraße festgenommen — Die Festnahme erfolgte durch das Bundeskriminalamt (BK) und die Direktion Spezialeinheiten (DSE) in Zusammenarbeit mit schwedischen Behörden. Der Mann wird in Göteborg wegen Mordes und versuchten Mordes aus dem Jahr 2012 gesucht, Zudem wird er wegen versuchter schwerer Erpressung und schwerer Handhabung gestohlener Gegenstände in den Jahren 2024 und 2025 gesucht. Er befindet sich nun im Justizvollzugsanstalt Josefstadt, und die Auslieferung nach Schweden ist in Vorbereitung.
Die Festnahme erfolgte im Rahmen des European Network of Fugitive Active Search Teams (ENFAST), das internationale Zusammenarbeit bei Fluchtfällen koordiniert. Das BK betonte, dass Österreich kein Zufluchtsort für international gesuchte Kriminelle sei, und würdigte die grenzüberschreitenden Bemühungen, die zur Festnahme führten.
In einem anderen Fall wurde ein 23-jähriger Österreicher in einem Luxushotel in Thailand festgenommen, nachdem er zwischen März 2024 und Januar 2026 Kokain im Wiener Neustadt-Gebiet verkaufen soll. Thai-Behörden warteten auf ihn, als er eintraf, nach einer EU-Arrestverfügung. Er wird verdächtigt, Teil einer kriminellen Organisation zu sein und soll rund 600 Gramm Kokain geschmuggelt haben. Die Auslieferung nach Österreich ist anhängig, und der Fall unterstreicht Thailands strikte Haltung gegenüber ausländischen Kriminellen im Rahmen der Initiative ‘Turn Back Crimes’.
Trends bei häuslicher Gewalt und Gewaltverbrechen
Währenddessen nahm die Polizei in Portugal 2024 1281 Verdächtige im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt fest, ein Anstieg um 32 Prozent gegenüber vorherigen Jahren. Die Polizei registrierte 15.781 entsprechende Anzeigen, wobei 625 Festnahmen ‘in flagranti’ erfolgten. Der Anstieg der Festnahmen spiegelt den wachsenden Fokus auf häusliche Gewalt in dem Land wider.
In Tavira wurde ein 51-jähriger Mann festgenommen, nachdem er angeblich eine 61-jährige ausländische Frau in deren Wohnung vergewaltigt haben soll. Der Verdächtige soll durch ein Balkonfenster in die Wohnung eingedrungen sein, dachte, sie sei leer, und stieß stattdessen auf die schlafende Frau. Er vergewaltigte sie und floh mit ihrem Volkswagen Polo und mehreren persönlichen Gegenständen. Die Opferin erhielt medizinische Behandlung in einem Krankenhaus in Faro. Behörden erklärten, solche Vorfälle, bei denen Einbrecher sexuelle Straftaten begehen, seien ‘sehr selten’.
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