SCRANTON — Elf Oberstufenschüler traten am Samstag an der University of Scranton zum 25. Northeastern Pennsylvania Brain Bee an. Sie beantworteten Fragen zu Neurowissenschaften von Emotionen bis Stressreaktionen.

Muyan Liu aus Philadelphia siegte. Die Schülerin gewann 400 Dollar Bargeld und ein 1000-Dollar-Stipendium der Universität. Ihr Sieg qualifiziert sie für die US-Meisterschaft später im Jahr in Kalifornien.

»Dort wird es sicher mehr Konkurrenz geben«, sagte Liu. »Ich freue mich darauf, mich weiter auf die Nationals vorzubereiten und mehr über Neurowissenschaften zu lernen.«

Liu besucht eine Highschool im Raum Philadelphia. Nach dem Abschluss plant sie, Neurowissenschaften und Psychologie an der University of Pennsylvania zu studieren.

Robert F. Waldeck, Leiter des Neurowissenschaften-Programms an der Universität und Koordinator des Brain Bee, leitete das Turnier mit Studentenhelfern. Der Wettbewerb prüft Kenntnisse durch schriftliche Tests, Bildidentifikation und mündliche Präsentationen.

Das regionale Event qualifiziert für den National Brain Bee der Society for Neuroscience. Die US-Finale versammelt die besten jungen Köpfe jährlich, diesmal in Kalifornien statt Baltimore.

Das Interesse an Hirnforschung wächst an Highschools. Solche Wettbewerbe wie der Brain Bee wecken Begeisterung für Spitzenforschung und Karrieren in Medizin und Psychologie.

Die University of Scranton veranstaltet den NEPA Brain Bee seit 25 Jahren. Verantwortliche loben das Programm dafür, STEM-Leidenschaft bei Schülern aus Nordost-Pennsylvania zu wecken.

»Dieser Wettbewerb bietet eine einzigartige Plattform«, erklärte Waldeck in Veranstaltungsmaterialien. Teilnehmer tauchen früh in komplexe Themen ein.

Lius Erfolg zeigt die Wirkung. Sie erfuhr vom Brain Bee über die Schule und lernte monatelang aus Lehrbüchern, Vorlesungen und Anatomiebildern. Gegen Konkurrenz aus ganz Nordost-Pennsylvania zahlte sich das aus.

Auch andere Schüler wurden prämiert. Vizeplatzierte erhielten Urkunden und kleinere Auszeichnungen, teilten Organisatoren mit. Teilnehmer kamen bis aus Pike County.

Die Society for Neuroscience startete den Brain Bee 1999 gegen Forscherknappheit im Hirnbereich. Heute erreichen Hunderte Regionalwettbewerbe jährlich Tausende Schüler.

In Scranton zieht das Event stets Teilnehmer an. Dieses Jahr mit elf Startern wie in Vorjahren, trotz Pandemie-Einbrüchen.

Liu bereitet sich nun auf die Nationals vor. Sie plant Lernphasen zu neuronalen Schaltkreisen und Störungen. Erfolg könnte Praktika und Elite-Unis öffnen.

Die Universität engagiert sich über die Gastgeberschaft hinaus. Dozenten bewerten Runden und betreuen Gewinner. Das regionale Neurowissenschaften-Programm profitiert von Stipendiaten.

Für Liu krönt der Sieg ein Jahr voller Messen und Clubs. Sie dankt Lehrern für ihre Basis. Nächstes Ziel: Kalifornien gegen die schärfsten US-Jungneuroforscher.