FLOYD COUNTY, Indiana — Rondale Moore, einstiger Arizona-Cardinals-Draftpick und zuletzt bei den Minnesota Vikings, starb am 21. Februar 2026 im Alter von 25 Jahren. Die Leiche fand man in einer Garage, laut Ermittlern handelt es sich um eine selbst zugefügte Schusswunde.
Floyd County Coroner Matthew Tomlin bestätigte den Tod gegenüber dem Louisville Courier Journal. Eine Autopsie ist für Sonntag, den 22. Februar, angesetzt, erklärte Tomlin. Die Todesursache wird noch untersucht. Es bestehe keine Gefahr für die Öffentlichkeit, teilte er mit.
Laut WLKY halten Behörden die Verletzung für selbst beigebracht. Weitere Umstände bleiben bis Samstag unklar.
Moore stammte aus Indiana und glänzte am Trinity High School in Louisville, Kentucky. Als Freshman an der Purdue University wurde er zum Consensus All-American. Die Arizona Cardinals wählten ihn 2021 im zweiten Durchgang, Position 49.
In drei Arizona-Saisons fing er 114 Pässe für 1368 Yards und fünf Touchdowns. 2024 wechselte er zu den Atlanta Falcons. 2025 kam er zu den Vikings und spielte sechs Partien mit 19 Fängen für 281 Yards, ehe Verletzungen ihn bremsten.
Minnesota-Vikings-Trainer Kevin O’Connell Tributierte Moore auf Social Media. „Ich bin am Boden zerstört von Rondales Tod“, schrieb O’Connell. „Er war nur kurz bei den Vikings, doch wir lernten ihn kennen und schätzen. Er war bescheiden, zurückhaltend und respektvoll, stolz auf seine Indiana-Wurzeln. Als Spieler diszipliniert, engagiert und widerstandsfähig trotz mehrmaliger Verletzungen.“
Fans und Ex-Teamkollegen teilten Erinnerungen online. Cardinals-Fans erinnerten an seine 4,29 Sekunden über 40 Yards beim Combine. Purdue-Alumni feierten seine Big-Ten-Freshman-Rekorde bei Receptions und Yards.
Moores letzter Instagram-Post vor zwei Tagen zeigte ihn am Steuer mit einer Tüte „Work in Progress“. Weitere Bilder zeigten Workouts und Familienmomente. Die Caption handelte von Ausdauer.
Zu Moores letzten Tagen fehlen Details. Freunde sprachen von Verletzungen, die seinen Aufschwung bremsten. 2025 war sein drittes Team in drei Jahren nach dem Falcons-Wechsel.
Tributes häuften sich. Vikings-Eigentümer Zygi Wilf lobte Moores Charakter. „Rondale brachte Freude in seine Umgebung“, sagte Wilf. „Unser Mitgefühl gilt Familie und Freunden.“
Behörden äußerten sich nicht zu Notizen oder psychischen Vorwarnungen. Die NFL Players Association bot Beratung für aktive und ehemalige Spieler an.
Moores Tod erschüttert die Football-Welt. Mit 25 schien ein Durchbruch möglich, wenn gesund. Nun lauern Fragen zur Obduktion.
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