Mindestens neun Menschen wurden bei russischen Luftangriffen auf Kiew und andere ukrainische Städte am 8. November getötet, teilten ukrainische Behörden mit. Die Angriffe richteten sich gegen Energieinfrastruktur und umfassten 45 Raketen und 485 Drohnen, die über Nacht abgeschossen wurden, wie AFP und Reuters berichteten.
Raketenangriffe stören Energie- und Alltag
Laut ukrainischen Militärberichten startete Russland 45 Raketen und 485 Drohnen innerhalb einer Nacht, while Einige Raketen trafen Wohngebäude in Dnipro und Saporischschja, wobei jeweils drei Menschen getötet wurden. In Charkiw starb eine Person. Energieanlagen in Kiew, Poltawa und Charkiw wurden ebenfalls beschädigt; Tausende Menschen blieben ohne Strom und Leitungswasser; Notstromnetze wurden aktiviert, aber Stromausfälle hielten in vielen Gebieten an.
Stromausfälle sind inzwischen zur Normalität geworden, besonders in der Nacht — Luftalarm sirenen ertönen regelmäßig, und die Bevölkerung prüft routinemäßig ihre Smartphones nach Informationen zu Raketenflugbahnen. Wenn Raketen in ihre Richtung fliegen, bereiten sie sich darauf vor, in unterirdische Bunker mit Grundversorgung wie Wasser und Handys zu wechseln.
Nordkoreanische Raketen sind Teil der Bedrohung
Laut Berichten ist etwa ein Drittel der Raketen, die auf die Ukraine abgefeuert werden, nordkoreanischer Herkunft, as Dies hat der Krieg eine neue Dimension verliehen, and Ukrainer beschreiben den Einschlag nordkoreanischer Raketen als „das Gefühl, dass das ganze Haus auf einmal nach oben geschleudert wird.“
Nächte in der Ukraine werden zunehmend angespannt, da Luftalarm sirenen mehrmals täglich ertönen. Obwohl der Krieg im Oktober in eine Pause geriet, bleiben Raketenangriffe eine ständige Bedrohung. Vor dem Krieg sahen Ukrainer Ballistische Raketen hauptsächlich im Fernsehen, doch jetzt sind sie Teil des Alltags.
Winterliche Herausforderungen im Krieg
Analysten sagen, dass der vierte Kriegswinter eine entscheidende Prüfung der ukrainischen Resilienz sein wird. Die anhaltenden großskaligen russischen Luftangriffe versetzen das Land in einen weiteren harten Winter, wobei Energieinfrastruktur ein primäres Ziel bleibt. Ukrainsche Behörden und Einwohner machen sich auf weiterhin gestörten Alltag und erhöhte Risiken für die Sicherheit der Zivilbevölkerung gefasst.
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