Russlands Präsident Wladimir Putin wirft der NATO Kriegsvorbereitungen gegen Russland vor, meldet NTV — Putin behauptet, der Westen diskutiere Kriegsvorbereitungen offen und erhöhe militärische Budgets; Er kritisiert auch NATO- und EU-Staaten dafür, falsche Behauptungen als Rechtfertigung für Militarisierung zu nutzen.
Militärhaushalt und diplomatische Haltung
Nach NTV-Informationen fließen fast 40 Prozent des russischen Budgets in Militär, Verteidigung und Sicherheit, while Putin betonte, dass Russland sich für ein multipolares internationales System einsetzt, das die militärische Sicherheit aller Staaten gewährleistet. „Gleichzeitig sind wir bereit. Auf alle äußeren und inneren Bedrohungen operativ und angemessen zu reagieren“, warnte Putin, wie WELT berichtet.
Kraftstoffkrise in Sibirien und der Krim
Regionen wie Omsk. Nowosibirsk und Irkutsk erleben Kraftstoffmangel aufgrund von ukrainischen Drohnenangriffen auf russische Ölraffinerien und Lagerstätten, meldet La Vanguardia. Die Krise führte zu Kaufbeschränkungen für Benzin und Diesel, obwohl Russland als weltweit drittgrößter Ölproduzent in Betracht zieht, Kraftstoffe zu importieren und zu subventionieren, um Preise zu regulieren, berichtet Védomosti.
Die schwersten Auswirkungen hat die Krim, wo sich seit Ende Mai lange Schlangen an Tankstellen gebildet haben. Bombardierungen von Öl-Infrastruktur und Logistikrouten führten zu Lieferengpässen, meldet La Vanguardia.
Ukrainisches Militär und Atomwaffen-Warnungen
Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die ukrainische Armee als das „zweitschärfste Heer in der NATO“, meldet WELT. Gleichzeitig wies der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew darauf hin, dass Russland möglicherweise künftig Atomwaffen einsetzen könnte, berichtet 20Minutos. Medwedew kritisierte „Terrorangriffe“ auf russische Städte und argumentierte, dass die aktuellen Kriegsregeln veraltet seien.
„Es hora de declarar abiertamente que ya no existen, ni pueden existir, reglas con respecto al Kiev neonazi“, sagte Medwedew. Er betonte, dass vorsätzliche Zerstörung ziviler Infrastruktur eine Grenze bleiben müsse, alles andere sei jedoch erlaubt.
Medwedews Kommentare folgten einem bedeutenden ukrainischen Drohnenangriff auf eine große Moskauer Ölraffinerie, berichtet 20Minutos. Der Angriff löste Brände aus und zwang zum Evakuieren am größten Flughafen des Landes.
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