Neuer Delhi — Der Oberste Gerichtshof Indiens hat am Donnerstag den Star-Bowler Mohammad Shami aufgefordert, auf Anträge seiner Ehefrau Hasin Jahan zu reagieren. Die Anträge fordern die Verlegung laufender Rechtsstreitigkeiten von einem Untergericht.
Der Richterstuhl erließ Mitteilungen an Shami und die übrigen Beklagten. Anwalt Deepak Prakash hatte die Verlegungsanträge im Namen von Hasin Jahan eingereicht. Die Verhandlung steht in vier Wochen an.
Der Fall geht auf einen langwierigen Streit zurück. Dieser umfasst Vorwürfe häuslicher Gewalt und Auseinandersetzungen um Unterhalt. Hasin Jahan erstattete 2018 Anzeige bei der Polizeistation Jadavpur in Kolkata. Sie warf Shami häusliche Gewalt vor. Die Polizei stellte später einen Anklagevorwurf gegen den Kricketspieler auf.
Jahan wandte sich dann an ein Gericht nach dem Schutzgesetz für Frauen vor häuslicher Gewalt. Sie verlangte vorläufigen Unterhalt für sich und die minderjährige Tochter. Das Kalkuttaer Oberlandesgericht erhöhte letztes Jahr die monatlichen Zahlungen. Hasin Jahan erhält nun 1,5 Lakh Rupien, die Tochter 2,5 Lakh Rupien.
Das Oberlandesgericht erließ diese Anordnungen am 1. Juli und 25. August 2023. Es genehmigte Shami zudem die Begleichung von Rückständen in acht monatlichen Raten.
Hasin Jahan legte im November 2023 eine separate Beschwerde beim Obersten Gerichtshof ein. Am 7. November 2023 sandte der Höchstrichter Shami eine Mitteilung zu ihrem Antrag auf Erhöhung des vorläufigen Unterhalts.
Mohammad Shami ist 34 Jahre alt. Er bestritt 64 Test-Matches für Indien und erzielte 197 Wickets mit einem Durchschnitt von 27,7. Bei der ODI-Weltmeisterschaft 2023 nahm er 24 Wickets. Außerhalb des Feldes zerbrach seine Ehe mit Jahan öffentlich seit der Anzeige 2018.
Gerichte bearbeiteten mehrere Aspekte. Der Fall häuslicher Gewalt schritt nach dem Anklagevorwurf voran. Unterhaltsstreitigkeiten folgten. Jahan fordert höhere Zahlungen wegen angeblicher finanzieller Not.
Akten beim Obersten Gerichtshof zeigen: Jahan argumentiert, das Gericht in Kolkata behindere ihren Fall. Die Verlegungsanträge zielen auf eine Verlagerung ab, möglicherweise nach Delhi, aus Bequemlichkeitsgründen.
Shamis Seite bestreitet die Vorwürfe und Unterhaltssteigerungen. Der Kricketspieler zahlte Rückstände wie angeordnet, lehnt aber weitere Erhöhungen ab, hieß es in Gerichtsakten.
Der jüngste Schritt des Höchstrichters hält die Aufmerksamkeit auf die Trennung des Paares. In vier Wochen hören die Richter Argumente zur Verlegung. Die Beklagten müssen vorher Stellung nehmen.
Rechtsexperten erklärten: Verlegungsanträge gelingen bei Nachweis von Voreingenommenheit oder Härten am ursprünglichen Gericht. Jahans Anwalt berief sich darauf. Details bleiben unter Verschluss.
Shami heiratete Jahan 2014. Er steht weiter unter Beobachtung. Der indische Kricketverband BCCI stand nach der Anzeige zu ihm. Er kehrte sportlich zurück. Ein Strafprozesstermin im Gewaltfall steht noch aus.
Jahan klagte in sozialen Medien über finanzielle Engpässe trotz Unterhalt. Sie hat eine ältere Tochter aus früherer Ehe.
Der Oberste Gerichtshof führt den Fall als Zivilangelegenheit im Familienrecht. Die zuständigen Richter bearbeiten ähnliche prominente Streitigkeiten.
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