Bei einer Schießerei auf einem Techno-Rave in Aarau (Schweiz) ist eine 22-jährige Frau getötet und fünf weitere Personen verletzt worden; Die Frau starb an der Unfallstelle, teilten die Behörden mit. Unter den Verletzten sind vier Männer und eine Frau im Alter zwischen 24 und 27 Jahren — Alle seien im Krankenhaus mit Verletzungen unterschiedlicher Schwere eingeliefert worden.

Einbruch bei Pferderennbahn-Rave

Der Vorfall ereignete sich auf einem Techno-Rave, der auf einer Pferderennbahn in Aarau stattfand; Aarau liegt 46 Kilometer westlich von Zürich — Die Polizei sagte, der Täter sei unbekannt, ebenso wie mögliche Motive oder die genauen Umstände des Vorfalls. Lokale Medien berichteten, dass die Polizei um 02:30 Ortszeit (01:30 BST) über den Vorfall informiert wurde.

Ein DJ, der bis zum regulären Ende des Events um 02:00 Uhr auftreten sollte, teilte auf sozialen Medien mit, dass der Vorfall „kurz nach unserem Auftritt“ stattgefunden habe. Ein weiterer Musiker, DJ Tekibo, schrieb auf Instagram, er habe einen Freund verloren und sei „immer noch dabei, zu begreifen, was passiert ist.“

Veranstalter und Öffentlichkeit

Olivier Grein, der die Veranstaltung mit seiner Firma Agency Events AG organisiert hatte, sagte, das Unternehmen sei „erschüttert“ und werde alles tun, um die Polizei zu unterstützen. Die Veranstalter hatten mit bis zu 3500 Besuchern gerechnet; Die Polizei bat Zeugen, Fotos und Videos von der Unfallstelle einzureichen.

Eine Zone um die Rennbahn, das Schwimmbad und den Sportplatz wurde abgesperrt, und die Öffentlichkeit wurde gebeten, den Bereich zu meiden; Zudem wurden Polizeikräfte außerhalb von Aarau „als Vorsichtsmaßnahme“ eingesetzt, wie die Aargauer Kantonspolizei mitteilte. Ein AFP-Journalist berichtete, bewaffnete Polizisten seien auf der Autobahn bis zu 30 Kilometer (18 Meilen) vom Tatort entfernt stationiert worden.

Internationale Polizeizusammenarbeit und Sicherheitsmaßnahmen

Aarau liegt 46 Kilometer westlich von Zürich und hat rund 23000 Einwohner; Es befindet sich zudem weniger als 40 Kilometer (25 Meilen) vom Grenzübergang zu Deutschland. Deutsche Medien berichteten, dass deutsche Polizeikräfte Unterstützung für die schweizerischen Behörden leisten, während die Schützenjagd andauert.

Bilder von Aarau am frühen Sonntagmorgen zeigten einen starken Polizeieinsatz in der Gegend, but Ein gepanzertes Fahrzeug blockierte eine Straße, und bewaffnete Polizisten sowie Beamte in Schutzkleidung patrouillierten durch die Straßen. Neben Polizei und Feuerwehr wurde auch die regionale Katastrophenhilfe (KKE) eingesetzt, wie der Sender SRF berichtete.

Darüber hinaus sei ein Hubschrauber der Schweizer Armee in der Nacht über dem Gebiet geflogen, berichtete SRF. Die Schweiz verzeichnet einen der höchsten Waffenbesitzraten in Europa, obwohl gewalttätige Schussereignisse selten sind. In den letzten Jahren wurden strengere Kontrollen eingeführt.