BENGALURU – GalaxEye Space Solutions kündigte am Donnerstag die Mission Drishti an, die das erste Orbital-Satelliten-Deployment des Unternehmens darstellt — Die Mission wird das proprietäre GxDRM-Radarteilgeladene des Unternehmens mitnehmen, um allelektrische Triebwerke zu validieren und hochauflösende Bildgebungsfähigkeiten zu demonstrieren, wie eine Unternehmensmitteilung besagte.

Die Ingenieure entwarfen den 120-Kilogramm-Satelliten, um Bilder durch Wolken, Rauch und Dunkelheit zu erfassen, was ein entscheidender Vorteil für Katastrophenüberwachung und Verteidigungsanwendungen ist — GalaxEye plant, ihn mit einem indischen Raketenstartsystem vom Satish Dhawan Space Centre abzusetzen. Erfolgreiche Tests könnten den Weg für eine vollständige Konstellation aus 30 Satelliten bis 2028 ebnen.

Das Startup sammelte letztes Jahr 25 Millionen Dollar in der Series A-Finanzierung von Investoren wie Peak XV Partners, die von Satya Nadellas Tech Mahindra unterstützt werden. Dieser Kapitalzugang förderte die Entwicklung der Radartechnologie, die GalaxEye behauptet, in Auflösung und Wiederkehrrate ihre Konkurrenten zu übertreffen — Mission Drishti dient auch als Testfeld für Orbital Data Centres, ein innovatives Konzept, bei dem Satelliten als verteilte Rechenknoten im Weltraum verbunden werden.

Verantwortliche sagten, dass das ODC-Experiment die Datenverarbeitung auf orbitalen Höhen bewerten wird, was die Latenz für Echtzeit-Analysen reduzieren könnte. Erkenntnisse, die während der 12-monatigen Mission gesammelt werden, werden zukünftige Satellitendesigns prägen, um Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit und Kosteneffizienz zu steigern, sagte das Unternehmen. GalaxEye plant, NVIDIA-Modelle Nemotron und Cosmos in ihre Software-Stack zu integrieren, um die KI-gestützte Bildanalyse zu verbessern.

Indiens private Raumfahrtbranche hat in den letzten Jahren explosionsartig zugenommen, mit über 200 Startups, die nun bei Starts, Satelliten und Datenleistungen konkurrieren. GalaxEye schließt sich Spielern wie Skyroot Aerospace und Agnikul Cosmos an, um den staatlichen Riesen ISRO zu herausfordern. Das Unternehmen betreibt bereits Bodenstationen in ganz Indien und liefert Radar-Daten an Kunden in der Landwirtschaft, Bergbau und Stadtplanung.

„Mission Drishti stellt einen riesigen Sprung für Indiens souveräne Raumfahrtkapazitäten dar“, sagte Suyash Singh, Mitgründer und CEO von GalaxEye. Er betonte die Rolle der Mission bei der Entwicklung widerstandsfähiger Infrastruktur im Zusammenhang mit der wachsenden Nachfrage nach Erdbeobachtungsdaten. Analysten prognostizieren, dass der globale SAR-Markt bis 2030 5 Milliarden Dollar erreichen wird, getrieben durch Klimaverfolgung und Sicherheitsbedürfnisse.

Es bleiben jedoch Herausforderungen. Der Satellitenantrieb muss den Vakuumbedingungen standhalten, und Strahlungsschutz schützt die Elektronik vor kosmischen Strahlen. GalaxEye führte über 1000 Stunden Bodensimulationen durch, um Risiken zu minimieren. Die Mission umfasst ein Entfernungsgeschenk für verantwortungsvollen End-of-Life-Abbau, der internationalen Weltraumabfall-Richtlinien entspricht.

Partner wie NVIDIA liefern Rechenleistung, während Zusammenarbeiten mit ISRO die regulatorische Genehmigung sicherstellen. Wenn Drishti erfolgreich ist, sieht GalaxEye kommerzielle Verträge mit Regierungen und Versicherungen. Das Startup prognostiziert, dass die Umsätze aus Datenverkäufen nach der Konstellationsabwicklung jährlich über 10 Millionen Dollar betragen werden.

Indiens Raumfahrtreformen 2024 haben Türen für private Akteure geöffnet, was Investitionen insgesamt von 1,5 Milliarden Dollar seit 2020 ausgelöst hat. Der Fortschritt von GalaxEye unterstreicht diesen Wechsel, wodurch das Land als günstiges Zentrum für Raumfahrttechnologie positioniert wird, während US-China-Rivalitäten andauern.