Drei Personen wurden in Chennai festgenommen, nachdem sie einen Beamten über eine Dating-App betrogen und seine Goldschmuckstücke sowie Bargeld gestohlen hatten. Die Beschuldigten, High Court Maharaja, Priyadharshini und Dhanalakshmi, wurden wegen Raub und weiterer schwerer Delikte angeklagt.

Laut Polizei initiierte Priyadharshini, 20, den Kontakt mit dem 48-jährigen Beamten aus Tiruvallur über eine Dating-App. Sie überzeugte ihn, sich mit ihr zu treffen, und während des Treffens trug der Beamte 25 Goldmünzen als Schmuck und hatte zusätzliche Schmuckstücke in seiner Tasche. Das Treffen fand in Sholinganallur, einem Vorort von Chennai, statt, wo die drei später festgenommen wurden.

High Court Maharaja, 32, soll während des Treffens Fotos des Beamten und seiner Frau gemacht haben. Danach drohte er, die Bilder online zu veröffentlichen, wenn der Opfer nicht sein Gold und Bargeld übergeben würde. Angesichts der Drohung gab der Beamte nach und verließ die Szene. Der Vorfall wurde der Polizei gemeldet, was zur Festnahme der drei führte.

High Court Maharaja hat eine lange Kriminalgeschichte, mit mehreren offenen Anklagen. Die Polizei erklärte, dass er unter anderem wegen Raub, Mord, versuchten Mordes, Menschenhandels und Erpressung angeklagt wird. Sein Name war bereits in der Vergangenheit in verschiedenen Fällen in den Nachrichten, darunter ein Fall, bei dem er mit der Ehefrau eines IAS-Beamten aus Gujarat ausgerissen war.

Im Juli 2024 starb die Ehefrau dieses IAS-Beamten in Ahmedabad durch Selbstmord. Maharaja wurde beschuldigt, an diesem Vorfall beteiligt gewesen zu sein, obwohl die Details noch unter Ermittlung sind. Zudem wurde er beschuldigt, seine Freundin Muthumari 2018 ermordet zu haben, was seine Liste schwerer Anklagen weiter erhöhte.

Priyadharshini, die mit Maharaja verheiratet ist, und Dhanalakshmi, die dritte Beschuldigte, wurden gemeinsam mit ihm festgenommen. Die Polizei hat eine Anzeige gegen die drei erstellt und untersucht derzeit den Umfang ihrer kriminellen Aktivitäten.

Der Vorfall hat Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Beamten und den Risiken, die mit Online-Interaktionen verbunden sind, geweckt. Der Beamte, ein Angestellter der Regierung, wurde über eine Dating-App zum Opfer gemacht, was die Verletzbarkeit von Individuen gegenüber Online-Betrugsfällen unterstreicht. Dieser Fall hat auch Diskussionen über die Notwendigkeit stärkerer rechtlicher Schutzmaßnahmen und Aufklärungskampagnen ausgelöst, um ähnliche Vorfälle zu verhindern.

Experten betonen die Wichtigkeit, die Öffentlichkeit, insbesondere Beamte und andere Prominente, über die Gefahren von Online-Beziehungen zu informieren und die Authentizität von Personen, die man online trifft, zu prüfen. Der Vorfall hat auch zu Forderungen nach strengeren Gesetzen geführt, um Individuen vor cyberkriminellen Angriffen zu schützen.

Laut Polizei wird der Fall mit höchster Ernsthaftigkeit behandelt, und die Beschuldigten sollen bald vor Gericht stehen. Der Opfer wurde geraten, rechtliche Schritte zu unternehmen, um seine gestohlenen Gegenstände zurückzuerlangen und Schadensersatz für die psychische Belastung zu fordern.

Die Polizei hat die Öffentlichkeit auch aufgefordert, verdächtige Aktivitäten oder Drohungen, insbesondere solche, die Online-Interaktionen betreffen, zu melden. Sie betont die Wichtigkeit, im digitalen Raum wachsam zu bleiben, wo Betrüger oft Schwächen ausnutzen, um persönlichen Vorteil zu erlangen.