Drei Menschen. Zwei Frauen und ein Mann, wurden bestätigt tot, nachdem ein dreistöckiges Gebäude, das als Kirche genutzt wurde, am Sonntag in der ghanaischen Hauptstadt Accra einstürzte; Das Gebäude, das Teil einer Schule in der New Town-Gegend Accras war, war seit mehreren Jahren unvollendet, obwohl es für religiöse Aktivitäten genutzt wurde.

Suche nach Vermissten und Aktualisierung der Opferzahlen

Innenminister Muntaka Mohammed-Mubarak sagte, 20 weitere Menschen, vor allem Frauen und Kinder, seien gerettet und in verschiedenen Krankenhäusern behandelt worden. Er fügte hinzu, dass es „90-95 % Sicherheit“ gebe, dass keine weiteren Personen mehr eingesperrt seien. Notfallteams suchten die ganze Nacht unter Leuchten nach Opfern in den Überresten des Gebäudes.

Die Ursache des Einsturzes, der nach heftigen Regenfällen geschah, ist unbekannt. Der Innenminister sagte, Ermittlungen seien im Gange – die nationale Feuerwehr hat Bilder auf X veröffentlicht, die Arbeiter am Ort der Tragödie zeigen, während eine aufgebrachte Menge umherläuft.

Bisherige Berichte bestätigten zunächst zwei Tote und 14 Gerettete, doch der Minister sagte, die neuesten Zahlen von 20 Geretteten seien mit verschiedenen Quellen, einschließlich der Notfalldienste, abgeglichen worden. Er gestand zu, dass es schwierig gewesen sei, festzustellen, wie viele Menschen sich zum Zeitpunkt des Einsturzes im Gebäude befanden, und lobte die Notfallkräfte für ihre schnelle Reaktion und ihre Rettungsbemühungen während der Nacht.

Gemeinschaftsbedenken und strukturelle Schwächen

Augenzeugen berichteten, sie hätten unter dem Trümmerhaufen Schreie von Eingeschlossenen hören können. Sie beschrieben das unvollendete Gebäude als schlecht konstruiert und ohne größere Wartung seit Beginn der Baustelle. „Jeder in der Gemeinschaft weiß, dass das Gebäude sehr schwach ist, dennoch haben sie den Dienst und Aktivitäten darin erlaubt“, sagte ein Augenzeugen.

Die Tragödie hat die Debatte über die strukturelle Integrität einiger Gebäude im Land erneut entfacht – sie erinnert auch an den Einsturz eines mehrstöckigen Einkaufszentrums im Jahr 2012, der auf mangelhafte Bauweise zurückgeführt wurde. Das Gebäude in Frage war Teil einer Schule in der New Town-Gegend Accras und wurde als Kirche genutzt, obwohl es seit mehreren Jahren unvollendet blieb, wie lokale Bewohner berichteten.

„Was wir sagen können, ist, dass insgesamt 23 Personen betroffen waren… Es ist ein sehr trauriger Tag für uns alle“, sagte Mohammed-Mubarak. Die Operationen zur Suche nach weiteren Gläubigen laufen weiter, und die Trümmer werden beseitigt.

Die Tragödie hat zu erneuten Forderungen nach strengeren Bauregeln und Sicherheitskontrollen in ganz Ghana geführt – lokale Behörden prüfen nun den Zustand ähnlicher Gebäude im ganzen Land, um zukünftige Vorfälle zu verhindern. Die Tragödie unterstreicht auch das Risiko, unvollendete Gebäude für öffentliche Versammlungen zu nutzen, insbesondere in Gebieten, in denen der Bau nicht abgeschlossen oder nicht ordnungsgemäß gewartet wird.

Weiteres Vorgehen bei den Baunormen Ghanas

Behörden kündigten an, eine unabhängige Untersuchung zur genauen Ursache des Einsturzes zu starten. Die Ergebnisse werden den Bürgern in den nächsten Wochen mitgeteilt – bis dahin führen lokale Behörden Notfallsicherheitsuntersuchungen an anderen unvollendeten oder teilweise fertiggestellten Gebäuden in Accra und anderen großen Städten durch.

„Dies ist eine traurige Erinnerung daran, dass Bausicherheit nicht ignoriert werden kann, insbesondere in dicht besiedelten Gebieten“, sagte ein lokaler Stadtplaner. „Wir müssen sicherstellen, dass alle Gebäude die richtigen Sicherheitsstandards erfüllen, bevor sie für irgendeine öffentliche Aktivität genutzt werden.“

Die Tragödie hat auch Bedenken unter den Bewohnern über die fehlende Aufsicht bei Bauprojekten, insbesondere jenen, die über einen längeren Zeitraum unvollendet bleiben, geweckt – einige fordern strengere Strafen für Entwickler, die ihre Projekte nicht abschließen oder nicht ordnungsgemäß warten.

Während die Untersuchung weitergeht, liegt der Fokus darauf, zu verstehen, wie ein Gebäude, das offensichtlich unvollendet war und als strukturell schwach bekannt war, für einen Gottesdienst genutzt werden konnte. Die Tragödie erinnert eindringlich daran, wie wichtig es ist, Baupläne und Sicherheitsvorschriften einzuhalten, auch wenn wirtschaftliche oder logistische Herausforderungen bestehen.

„Der Verlust von Leben ist herzzerreißend“, sagte Mohammed-Mubarak. „Wir werden alles Mögliche tun, um sicherzustellen, dass eine solche Tragödie nie wieder geschieht.“